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Nikolaus: Das ist der Ursprung des Brauchs und diese Rezepte passen gut dazu

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Von: Franziska Irrgeher

Nikolaus rückt näher und damit auch der Tag der befüllten Teller oder Stiefel. Der Brauch geht auf eine schöne Geschichte zurück und passende Rezepte haben wir auch für Sie.

Hamburg –Trotz Corona darf der Nikolaus auch dieses Jahr unter Einhaltung der Regeln kommen oder zumindest Geschenke verteilen (lassen). Nicht ganz so brave Kinder werden sich sicherlich über die erzwungene Abwesenheit von Knecht Ruprecht freuen. Aber wieso verteilt der Nikolaus überhaupt kleine Gaben? Und was kann man an Nikolaus essen?

Nikolaus: Das ist der Ursprung des Brauchs und diese Rezepte passen dazu

„Von drauß‘ vom Walde komm ich her“ verkündet er jedes Jahr wieder. Eigentlich kommt er eher aus Myra in Kleinasien, denn der Nikolaus wie, wir ihn kennen, ist tatsächlich eine fiktive Person, wahrscheinlich zusammengestellt aus zwei realen. Verehrt wird der Nikolaus schon seit dem sechsten Jahrhundert, der Kult breitete sich dann von Kaiser Justinian I. († 565 n. Chr.) bis nach Russland aus, später wurde er auch in Italien und weiteren Ländern verehrt. Wir haben Nikolaus unter anderem Kaiserin Theophanu († 991 n. Chr.) zu verdanken und auch heute ist der Nikolaustag noch wichtig, vor allem für Kinder.

Zurück geht er wahrscheinlich auf den Bischof Nikolaus von Myra und einen weiteren, Nikolaus von Sion, so der Norddeutsche Rundfunk (NDR). Der mythische Heilige soll diverse gute Taten und Wunder vollbracht haben, laut NDR gehen auch die Geschenke an Kinder auf eine davon zurück: Der Heilige soll Gold durch das Fenster zu Kindern eines armen Mannes geworfen haben, die ansonsten ein schlimmes Schicksal erfahren hätten. Ab dem 19. Jahrhundert kam dann noch eine Komponente zur Geschichte hinzu, so der NDR: Knecht Ruprecht oder auch Rupsack oder Pulterklas, je nach Region. Der NDR berichtet aber auch, dass Ruprecht früher eher böse Geister vertrieben als böse Kinder bestraft hat. Es gibt aber noch zahlreiche andere Theorien zum Begleiter des Nikolaus.

Nikolaus: Das kommt in den Stiefel

Inzwischen ist es oft Brauch, dass am Vorabend des Nikolaustages Stiefel, Schuhe oder Teller vor die Türe gestellt werden. Besonders Kinder erhoffen sich dadurch kleine Geschenke. Aber wieso eigentlich Stiefel? Sie waren und sind ein guter Indikator, ob die Kinder brav waren: Geputzte Stiefel sollen auf brave Kinder hindeuten, ungeputzte auf unartige. Inzwischen gibt es natürlich Deko-Alternativen für echte Stiefel und damit immer die Chance auf Obst und Süßigkeiten.

Traditionell sind es meist Nüsse, Mandarinen und Äpfel, die in die Stiefel kommen. Zufällig sind die Zutaten für den Stiefel natürlich nicht gewählt, Nüsse, so BR24, seinen im Winter kostbar, denn sie halten bei Kräften, gleiches gilt für Äpfel. Die heutigen Nikolausäpfel sind meist leuchtend Dunkelrot und glänzend. Die Äpfel dafür könnten Sie auch selbst anbauen, Gloster, Red Delicous oder Red Prince® eignen sich beispielsweise.

Übrigens geht der ähnlich aussehende Weihnachtsmann auf Sinterklaas zurück, so BR24, verbreitet hat das Bild vom Weihnachtsmann Coca Cola. Was sich Kinder dieses Jahr vom Nikolaus wünschen und wie Sie ihn erreichen, verrät merkur.de*.

Nikolaus: Diese Rezepte eignen sich für den Nikolaustag

In diesem Jahr, wenn sich nur wenige Personen treffen dürfen und für den ein oder anderen der persönliche Besuch vom Nikolaus vielleicht ausfällt, steht auch gemeinsames Essen und Backen im Vordergrund. Traditionelles Nikolausgebäck gibt es zwar nicht unbedingt, aber durchaus einiges, das dem Heiligen ähnlich sehen soll.

Folgende Möglichkeiten haben Sie beispielsweise:

Wenn Sie den Tag dann gemütlich ausklingen lassen möchten, passen zu Gebäck selbst zusammengestellte Wintertees und Weihnachtsdüfte. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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