1. 24garten
  2. Mein Garten

Nadelbäume im Garten: Die schönsten Gewächse für Ihr Zuhause

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Joana Lück

Nahaufnahme eines Waldkiefers. (Symbolbild)
Kiefern mögen einen sonnigen und nicht zu feuchten Standort. (Symbolbild) © F. Hecker/Imago

Nicht nur an Weihnachten sind Nadelbäume schön anzusehen. Gegenüber Laubbäumen haben Tanne, Fichte, Kiefer und Co. einige Vorteile, die wir hier erklären werden.

Hamburg – Bäume im Garten spenden Schatten, locken putzige Tiere an, sind gut für die Umwelt und verwandeln das eigene Grundstück in einen kleinen Wald. Doch es muss nicht immer ein Apfelbaum oder eine Buche sein. Nadelbäume haben Laubbäumen gegenüber einige Vorteile. Wir zählen die wichtigsten auf.

Nadelbäume im Garten: Die schönsten Sorten für Ihr Zuhause

Nadelbäume sind in deutschen Gärten bisher nicht sonderlich beliebt. Sogenannte Klimabäume schon eher. Aber auch einige Nadelbäume kommen mit nur wenig Wasser und extremen Wetterverhältnissen zurecht. Ein weiterer Vorteil von Nadelbäumen ist, dass sie im Herbst keine Blätter verlieren und sie diese somit nicht mit einem Rechen oder Laubbläser entfernen müssen. Alte Äste von Tannen eignen sich zudem hervorragend als Schutz vor Frost und Schnee. Dies sind die besten Nadelbäume für den Garten:

Laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) findet die Nordmanntanne überall im Garten einen Platz. Der Baum stelle nur geringe Ansprüche an den Wasser- und Nährstoffhaushalt im Boden, so der NDR. Sie reagieren allerdings sensibel auf Feinstaub, weshalb sie in Städten vielleicht nicht die beste Wahl darstellt.

Die Fichte ist in deutschen Wäldern am weitesten verbreitet, erreicht aber eine Höhe von bis zu 50 Metern. Für kleine Gärten ist sie somit eher ungünstig.

Die in den USA beheimatete Blau- und Stechfichten gedeihen unabhängig vom Klima und benötigen keinen besonderen Boden. Auch Trockenheit stecken sie gut weg, weshalb sie zu den Klimabäumen zählen. Kiefern gedeihen unter fast denselben Bedingungen und bilden angenehm weiche Nadeln aus.

Nadelbäume im Garten: Gut für wenig Platz

Noch mehr spannende Garten-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Für kleinere Gärten hingegen eignen sich die Nordmanntanne ‚Borshomi’ sowie der Gemeine Wacholder und die Zwerg-Balsamtanne. Letztere wächst langsam und flachkugelig und eignet sich sogar als Bodendecker oder für den Vorgarten. Auch im Kübel macht die Balsamtanne eine gute Figur. Der Gemeine Wacholder ist besonders robust und begeistert zudem mit schönen, verzehrbaren Beeren.

Auch interessant