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Montbretie anpflanzen: So flammt die Blüte bald bei Ihnen auf

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Von: Anna Katharina Küsters

Zu sehen ist eine rot blühende Montbretie (Symbolbild).
Die Montbretie bekam ihren Namen vom Botaniker Ernest de Montbret (Symbolbild). © IMAGO / blickwinkel

Ursprünglich kommt die Montbretie aus Afrika, weswegen sie gerne an einem windgeschützten, warmen Platz wächst. Ihre flammendroten Blüten blühen von Juli bis September.

München – Besonders als ein Meter hohe Weg-Bepflanzung kommt die Montbretie gut zur Geltung. Ihre langen Halme rahmen Gartenwege ein und schmücken sie mit ihren roten, gelben und orangen, länglichen Blüten. Die Pflanzen mögen es gerne warm, sodass der Standort im Garten gut überlegt sein sollte. Wachsen sie einmal, sind Montbretien aber pflegeleichte Blütenwunder.

Montbretie anpflanzen: Das braucht die farbenfrohe Sternschnuppe im Garten

Die Gattung Montbretie gehört zur Familie der Schwertliliengewächse und trägt den botanischen Namen Crocosmia. Der Name setzt sich aus den griechischen Wörtern „krokos“ und „osme“ zusammen. Übersetzt bedeuten diese Wörter Safran und Duft. Ihr deutscher Name Montbretie geht auf den Botaniker Ernest de Montbret zurück. Im Alltag trägt die Montbretie auch den Namen Sternschnuppe.

Ursprünglich kommt die Montbretie aus Afrika und Madagaskar, sie mag es also warm. Einige Sorten eignen sich in unseren Breitengraden deutlich besser für eine Kultivierung im Garten, so zum Beispiel die beliebte Sorte Lucifer. Diesen teuflischen Namen hat sie ihren Blüten zu verdanken, die knallrot von Juli bis September im Beet leuchten. Sie ist eine Kreuzung aus zwei Montbretien, die natürlicherweise im Hochland wachsen und somit kältere Temperaturen besser vertragen.

Montbretie anpflanzen: Der beste Standort und der beste Pflanzzeitpunkt

Mit dem Hintergrundwissen um die Herkunft der Montbretie sollten Gartenfreunde einen windstillen, warmen, aber nicht vollsonnigen Platz im Garten für die schöne Staude wählen. Die Pflanze verliert bei Staunässe schnell ihren Lebensmut, deswegen ist ein gut durchlässiger, leicht sandiger, nährstoffreicher Boden Pflicht. Im Kübel darf die Drainageschicht auf keinen Fall fehlen. Die Knollen der Montbretie pflanzen Gartenfreunde am besten Mitte Mai ein*.

Wichtig dabei ist:

Zwar kommt die Pflanze dann später an die Oberfläche, überdauert aber mehrere Jahre im Garten. Wie bei allen Zwiebelblumen lässt sich die Knolle im Herbst auch ausgraben und geschützt überwintern. Zwischen den einzelnen Knollen sollte ein Abstand von 40 Zentimetern sein, damit sich die Pflanzen im Laufe des Jahres auch ausbreiten können. Wachsen bei Gartenfreunden die Montbretien im Topf, lohnt es sich, regelmäßig Flüssigdünger darüber zugeben. Im Beet ist eine Extra-Düngung nicht notwendig, da zu viele Nährstoffe den Blattwuchs zu sehr fördern.

Es lohnt sich, die Montbretie im Garten alle drei Jahre an einen neuen Standort zu setzen. So laugt die Pflanze den Boden an einer Stelle nicht zu sehr aus und hat immer genügend Nährstoffe, auf die sie zurückgreifen kann.

Montbretie anpflanzen: Vermehrung und Schädlinge

Nicht immer ist eine vorgezogene Montbretie gefragt, denn viele Gartenfreunde wollen die Pflanzen vom Samenstadium aufziehen. In einer Anzuchtschale, die gefüllt ist mit sandiger Anzuchterde, keimen die Montbretien-Samen nach einigen Wochen, wenn Gartenfreunde sie davor in warmem Wasser quellen lassen. Die Samen sind Lichtkeimer, es bedarf also nur einer sehr dünnen Schicht Erde. An einem hellen, warmen Ort wachsen die Pflanzen dann heran.

Schneller geht die Vermehrung über die Knollen der Montbretie. Wie jede Knollenpflanze bildet sie Tochterzwiebeln, die sich schnell verbreiten. Im Garten kann daher auch eine Wurzelsperre im Boden sinnvoll sein. Aufgrund ihrer Knollen ist die sonst gegen Schädlinge so robuste Pflanze bei Wühlmäusen besonders beliebt. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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