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Marzipan-Salbei: Wenn der Kräutergarten nach Mandeln duftet

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Von: Mattias Nemeth

In Kräutergärten sind Kräuter, die ein besonderes Aroma verströmen, ein ganz exquisites Highlight. Es ist einfach herrlich, über diese Pflanzen zu streichen und den Duft zu genießen.

München – Es gibt zahlreiche Salbei-Arten, die ganz besondere Duft- und Geschmacksnoten mit sich bringen. Doch selbst unter diesen sticht der Marzipan-Salbei mit seinem Duft nach Mandeln, Marzipan oder Rosenwasser heraus. Aber auch seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten machen ihn zu einem heißen Kandidaten für jedes Kräuterbeet.

Marzipan-Salbei: Der Duft von Mandeln und Rosenwasser

Auch wenn es sein süßer Duft nicht vermuten lässt, passt der Marzipan-Salbei sehr gut zu deftigen Speisen. So profitieren Fleisch-, Fisch-, Pasta- und auch Gemüsegerichte von ihm. Die Blätter können auch sehr gut angebraten werden, um Gerichten eine besondere Geschmacksnuance zu geben. Aber auch als Beigabe zu Erfrischungsgetränken ist der Marzipan-Salbei gut geeignet. Marzipan-Salbei funktioniert daneben auch als Räucher-Salbei. Die harzigen Blätter verbreiten ein angenehmes Raumklima.

Marzipan-Salbei: So gelingt Ihnen der Anbau

Dieser Salbei wächst buschig und ungefähr einen halben Meter hoch. Ab Juli zeigen sich seine blauvioletten Blüten. Er sollte an einem vollsonnigen Standort mit gut durchlässigen Gartenboden eingepflanzt werden. Mit Staunässe kommt der Marzipan-Salbei nur sehr schlecht zurecht. Auch im Winter braucht er etwas Aufmerksamkeit, denn er ist nur bedingt winterhart. Deshalb sollte man ihm einen Kälteschutz aus Laub, Zweigen und Vlies bauen, oder ihn an einen hellen, über zehn Grad warmen Ort überwintern.

Salbei blüht auf einer Wiese. (Symbolbild)
Salbei ist eine wichtige Heilpflanze und wenn sie dann noch nach Mandeln und Rosen duftet ist es umso beeindruckender. (Symbolbild) © imageBROKER/Imago

Als Beetnachbar eignen sich für ihn vor allem:

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Marzipan-Salbei: So vermehren Sie ihn richtig

Salbei kann am einfachsten durch Stecklinge vermehrt werden. Der beste Zeitpunkt dafür ist die Zeit rund um den Mai. In diesen Wochen schneiden Sie einfach die unverholzten Triebspitzen ab, diese sollten vier Blattpaare haben. Die Blätter werden entfernt, nur die obersten bleiben dran. Als Nächstes sollte der Steckling mit einem scharfen Messer angeschrägt werden. Stecken Sie anschließend die Stecklinge in Anzuchtsubstrat, Sie können auch etwas Wurmhumus zur besseren Keimung beimischen. Danach gießen Sie das Stecklings-Substrat gut an. Schützen Sie das Ganze noch mit einer Folienhaube und stellen Sie das Gefäß an einem warmen und hellen Platz auf. Es bewurzeln sich aber nur Triebe, die keine Blüten oder Knospen tragen. Denn Blüten schütten Hormone aus, die die Bewurzelung verhindern, wie kraut&rüben berichtet.

Marzipan-Salbei: Die Heilpflanze

Marzipan-Salbei gehört auch zu den Salbei-Arten mit Heilwirkung. Er hat als Tee oder Tinktur eine positive Wirkung auf Gehirn, Nerven, Augen, Gedächtnis, Rachen und Hals. Also eine vielseitige Pflanze, die eine tolle Ergänzung für Ihren Garten ist und sogar gegen Mücken hilft*. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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