1. 24garten
  2. Mein Garten

Licht im Garten schadet Tieren: Weniger Beleuchtung ist besser für die Natur

Erstellt: Aktualisiert:

Zu sehen ist ein greller Scheinwerfer im Außenbereich von hinten, vor ihm die leuchtenden Flugspuren verwirrter Insekten (Symbolbild).
Insekten können durch Kunstlicht die Orientierung verlieren (Symbolbild). © Gottfried Czepluch/Imago

Wenn es im Herbst wieder dunkler wird, kommt oft künstliche Beleuchtung zum Einsatz. Sogenannte Lichtverschmutzung ist aber nicht nur im Garten problematisch.

Leipzig – Gartenbeleuchtung ist etwas Tolles, aber nur unter bestimmten Bedingungen. Denn wo Menschen laue Sommerabende oder kuschelige Herbstnächte draußen mit Beleuchtung verbringen, fühlen sich Tiere oft gar nicht mehr wohl. Lichtverschmutzung im Garten und auch in der Stadt sollte vermieden werden, aus gutem Grund. Nun ist eine einzelne Gartenparty ein Mal im Monat oder ein geselliger Abend mit Feuerschale und Terrassenbeleuchtung noch kein Problem, anders sieht es mit grellen Lichterketten, Scheinwerfern oder Dauer-Bestrahlung der Hauswand oder Bäume aus. Es gibt gute Gründe gegen zu viel Licht im Garten und am Haus, aber ebenso viele Alternativen, mit denen sich Mensch und Tier wohlfühlen. Gartenbeleuchtung geht auch tierfreundlich.
Für welche Wildtiere Lichtverschmutzung ein Problem ist, erklärt 24garten.de*.

Lichtverschmutzung bezeichnet die ständige Abwesenheit völliger Dunkelheit in der Nacht. Der Nachthimmel wird künstlich aufgehellt. Dabei geht es darum, dass natürliches Licht durch das künstliche verschmutzt wird. Und das ist vor allem hinsichtlich des Naturschutzes problematisch. Doch Lichtverschmutzung ist nicht nur in der Stadt ein Problem, auch auf dem Land. Ganz unabhängig von der Tierwelt ist in zu hellen Gegenden beispielsweise auch das Beobachten der Sterne schwieriger. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant