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Interessante Fakten über Weihnachten: Was Sie garantiert noch nicht wussten

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Von: Franziska Irrgeher

Die meisten kennen die Geschichte von Jesu Geburt. Doch Jesus hat gar nicht im Dezember Geburtstag. Und Rudolph das Rentier ist eigentlich weiblich. Noch mehr kuriose Fakten über Weihnachten gibt’s hier.

Köln – Es gibt Traditionen und Annahmen, die einfach schon immer so waren und daher auch so bleiben. Besonders viele finden wir an Weihnachten, denn wirklich hinterfragt wird das Fest kaum. Aber was, wenn unser Weihnachtsfest eigentlich eine Ansammlung kurioser Änderungen und Halbwahrheiten ist? Keine Sorge, festlich bleibt es dennoch.

Kuriose Fakten über Weihnachten: Das wussten Sie garantiert noch nicht

Spätestens auf der Weihnachtsfeier – sei sie auch nur virtuell – versuchen wir, mit unserem Wissen zu glänzen. Lenken Sie die Aufmerksamkeit doch dieses Jahr auf ein paar Kuriositäten, die viele Weihnachtsfans vielleicht gar nicht kannten. Denn nicht alles ist an Weihnachten so, wie es scheint.

Kuriose Fakten über Weihnachten: Rudolph ist eine Frau

Das niedliche Rentier mit der roten Nase und seine Weihnachtskollegen sind männlich. Zumindest wird es in den Filmen so dargestellt. Das Problem: Bei den Rentieren tragen Männchen und Weibchen ein Geweih. Die Kühe verteidigen damit im Winter ihre Futterstellen, die Männchen dagegen werfen das Geweih spätestens im frühen Winter ab. Weibchen entledigen sich des Geweihs erst im Frühjahr. Die logische Schlussfolgerung: Rudolph und Kollegen müssten eigentlich Kühe sein. Aber ganz so genau wollen wir das bei Filmen nicht nehmen.

Kuriose Fakten über Weihnachten: Früher war mehr Lametta

Loriots Opa Hoppenstedt behauptet das vehement und tatsächlich haben wir meist das Gefühl: Früher war es besinnlicher und eindeutig mehr Lametta auf dem Baum. Und Tatsache: Das Lametta ist weniger geworden, um bis zu 70 Prozent sogar während der letzten 20 Jahre.

Lametta kommt übrigens von „lama“, nicht von dem Tier, sondern dem italienischen Wort. Lametta ist die Verkleinerung davon, „lama“ bedeutet dabei so viel wie „Metallblatt“. Der Ursprung des Wortes beschreibt auch gut die ursprüngliche Konsistenz von Lametta. Denn wo heute dünne und leichte Flitterbänder am Baum hängen, war Lametta früher deutlich schwerer, oft aus Zinn und Blei und leider manchmal giftig. Manche Weihnachtspflanzen können übrigens auch giftig sein, also Vorsicht. Dazu zählt übrigens auch der beliebte Weihnachtsstern.

Kuriose Fakten über Weihnachten: Christi Geburt war nicht an Weihnachten

Berechnungen zufolge wurde Christus eventuell im April geboren und zwar im Jahre sechs vor Christus. Andere Quellen gehen vom Herbst oder März aus und stützen sich meist auf den Kometen oder historische Personen als Grundlage. Aber wie kommt es nun zu Weihnachten?

Angeblich wurde das Datum irgendwann, eventuell im vierten Jahrhundert nach Christus, auf den 25. Dezember gesetzt, der genaue Hergang ist unklar. Ein netter Nebeneffekt: Bis dahin wurde oft die Wintersonnwende gefeiert, die aber als heidnischer Brauch galt. Einen Ersatz für das Fest bot nun Christi Geburt im Dezember, und so feiern wir noch heute Weihnachten an diesem Datum.

Kuriose Fakten über Weihnachten: O Tannenbaum

Die Tanne steht für das Leben, auch im Winter, und erfreut uns mit den immergrünen Zweigen. Weihnachtsbäume an sich sind eine eher neue Erfindung. Heidnische Kulturen nutzten die Zweige zwar früher schon als Symbol für Lebenskraft und Fruchtbarkeit, teils wurden zu bestimmten Festen auch ganze Bäume geschmückt.

Für Weihnachten wurden Tannen aber wahrscheinlich erst ab dem 16. Jahrhundert geschmückt. Als Schmuck dienten damals vor allem Süßigkeiten, Äpfel, Nüsse und mehr. Mittlerweile muss es kein echter Baum mehr sein, Holz-Weihnachtsbäume als nachhaltige Alternative oder geschmückte Zimmerpflanzen haben längst Einzug in unsere Wohnungen gehalten.

Kuriose Fakten über Weihnachten: Kekse und Plätzchen

Wenn Familien es sich in der Adventszeit gemütlich machen, werden auch gerne Plätzchen oder Kekse genascht. Doch woher kommt das Gebäck überhaupt? Keks ist eine etwas misslungene Übersetzung vom Englischen „cakes“ und geht auf Bahlsen zurück.

Plätzchen als Begriff kommt wahrscheinlich vom lateinischen „plazenta“, also Kuchen, so der Westdeutsche Rundfunk. Gebäck zum Tee oder Kaffee gibt es in Deutschland ab dem 18. Jahrhundert, und was die Plätzchen zu Weihnachten angeht, so könnten diese beispielsweise auf Klöster zurückgehen, die früher in der Weihnachtszeit Gebäck verteilt haben.

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