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6 Pflanzen mit skurrilen Früchten: Diese Formen bringen Sie zum Staunen

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Von: Anna Katharina Küsters

Zu sehen ist ein Holztisch, auf dem mehrere pinke Rambutan-Früchte liegen (Symbolbild).
Die Rambutan-Frucht fällt durch ihre pinke Farbe auf (Symbolbild). © CSP_pedphoto36pm/Imago

Es gibt Pflanzen, die tragen Früchte in solch ungewöhnlicher Form, dass Gartenfans ihren Augen kaum trauen. Die schönsten Exemplare finden Sie hier aufgelistet.

München – Die Pflanzenwelt hat viele Überraschungen parat, selbst für erfahrene Gartenfreunde. Oftmals ist die Natur so raffiniert, dass sie den Menschen viele Schritte voraus scheint. Kennen Gärtnerinnen und Gärtner die Früchte hierzulande fast in- und auswendig, sieht es bei exotischen Früchten oftmals ganz anders aus. Dabei lohnt sich ein Blick in die anderen Fruchtkulturen, denn dort versteckt sich das ein oder andere Prachtexemplar, das besonders durch seine skurrile Form auffällt.

6 Pflanzen mit skurrilen Früchten: Diese Formen bringen Sie zum Staunen

Die Wunder der Natur sind unzählbar. Selbst im eigenen Garten passieren im Laufe des Jahres so viele wunderbare Dinge, vom Aufblühen der Frühblüher über das geschäftige Tierleben im Sommer bis hin zum monatelangen Winterschlaf des Igels. Besondere Phänomene wie etwa die Kauliflorie, das massenhafte Wandern der Erdkröten, Bäume, die mit Mispeln überzogen sind* oder den Aufbruch der Vögel gen Süden faszinieren dabei jedes Jahr aufs Neue. Doch neben all diesen wunderbaren Gartenmomenten spielen Obststräucher und -bäume oftmals eine Nebenrolle. Dabei bringen auch sie in manchen Fällen faszinierende Pflanzennamen, Formen und Farben zustande.

Besonders skurrile Früchte bringen zum Beispiel folgende Pflanzen hervor:

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6 Pflanzen mit skurrilen Früchten: Rambutan, Buddhas Hand und der Leberwurstbaum

Beide Früchte sind hierzulande eher unbekannt, ziehen die Blicke aber eindeutig auf sich. Rambutan, botanisch auch Nephelium lappaceum, stammt aus Südostasien und fällt durch seine pinken Früchte sofort auf. Sie hängen als kleine, stachelige Kugeln im Baum und dienen dort häufig auch als Snack. Die Kugeln schmecken süßlich und leicht säuerlich.

Zu sehen sind viele pinke Rambutan-Früchte mit langen, grünen Haaren. Eine Frucht ist geöffnet, man sieht ihren weißen, weichen Kern (Symbolbild).
Die Früchte des Rambutans erinnern von außen an pinke Kastanien (Symbolbild). © CSP_phloen/Imago

Buddhas Hand trägt seinen Namen nicht ohne Grund. Die Früchte des Baums haben lange, an Finger erinnernde Segmente, die als Bündel an der Pflanze hängen. Die zu den Zitrusfrüchten gehörende Pflanze kommt vor allem im asiatischen Raum vor. Kandiert gibt es sie dort auch als Süßigkeit zu kaufen.

Zu sehen ist die Frucht der Pflanze Buddhas Hand. Sie ist gelb und besteht aus mehreren fingerähnlichen Segmenten (Symbolbild).
Buddhas Hand gehört zu den Zitrusfrüchten (Symbolbild). © Lbrix/Imago

Der Leberwurstbaum sieht zur Fruchtzeit wirklich so aus, als hingen viele leckere Leberwürste zur Ernte am Baum bereit. In Afrika ist die Pflanze weit verbreitet und dient dort als Nahrungsquelle für Giraffen und andere Tiere. Auch Menschen nutzen die Frucht dort zum Beispiel als Heilmittel. Eine wurstähnliche Frucht kann ein Gewicht von bis zu neun Kilogramm erreichen.

Zu sehen ist ein Bild in die Baumkrone eines Leberwurstbaumes hinein. Am Baum hängen viele wurstähnliche Früchte an Fäden herunter (Symbolbild).
Im Leberwurstbaum sind alle Früchte vegetarisch (Symbolbild). © Harald Lange/Imago

6 Pflanzen mit skurrilen Früchten: Fingerblättrige Akebie, Wassernuss und Horngurke

Die Fingerblättrige Akebie trägt ganz besondere Früchte. Im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen sind ihre Früchte grau und violett. Im Inneren befinden sich viele Kerne, was den Geschmack der Frucht jedoch nicht mindert. Ihre Heimat liegt in Asien, wo sie deutlich bekannter ist als hierzulande. Aber nicht nur die Frucht, auch die Blätter der Pflanze lassen sich nutzen. Aus ihnen lässt sich leckerer Tee brauen.

Zu sehen ist die grau-violette Frucht der Akebie mit vielen Kernen im Inneren (Symbolbild).
Die Akebie trägt violett-graue Früchte (Symbolbild). © L. Werle/Imago

Die Frucht der Wassernuss erinnert an kleine Fledermäuse. In Asien sind die gekochten Früchte eine delikate Speise, hierzulande finden Gartenfreunde sie, wenn überhaupt, als Zierpflanze. Die Stacheln der Frucht verankern sich am Grunde des Wassers und geben der Pflanze so Halt. Mittlerweile steht die Wassernuss auf der Roten Liste und ist eine gefährdete Art in Deutschland.

Zu sehen ist die Frucht der Wassernuss, die lange Dornen hat (Symbolbild).
Die Frucht der Wassernuss erinnert an kleine Fledermäuse (Symbolbild). © blickwinkel/Imago

Die Horngurke unterscheidet sich von normalen Gurken durch ihre besondere Schale. Sie ist besonders stachelig und ändert je nach Reifegrad ihre Farbe. Ist sie reif, ist die Frucht strahlend gelb. Das Innere der Horngurke ist grün. Ihre Heimat liegt eigentlich in Neuseeland, angebaut wird sie mittlerweile aber hauptsächlich in den USA.

Zu sehen sind zwei Früchte der Horngurke, eine davon ist aufgeschnitten, man sieht den grünen Inhalt (Symbolbild).
Im reifen Zustand ist die Horngurke strahlend gelb (Symbolbild). © Westend61/Imago

Klar wird also, dass die Vielfalt der Natur auch bei Früchten riesig ist und einen immer wieder zum Staunen bringen. *costanachrichten.com ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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