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Bananen-Mythen im Check: Die häufigsten Gerüchte rund um die Banane

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Von: Laura Knops

Fakten-Check: Bananen sind ungesund, radioaktiv und nicht für Veganer geeignet? Wir klären die häufigsten Ernährungsmythen rund um das beliebte Obst auf.

Bonn – Egal ob zum Frühstück oder als Snack zwischendurch: Rund 100 Bananen pro Jahr isst jeder Deutsche im Schnitt, das macht zwei bis drei Bananen pro Woche. Denn obwohl die Bananen eine Reise um die halbe Welt zu uns zurücklegen müssen, gehören sie zu den beliebtesten Obstsorten in Deutschland. Bananen gelten zudem als sättigend und besonders gesund. Doch stimmt das wirklich? Erfahren Sie hier, was an den bekanntesten Ernährungsmythen rund um die Banane dran ist.

Bananen im Check: Machen Bananen wirklich dick?

Bananen gehören mit rund 88 Kilokalorien pro 100 Gramm eher zu den kalorienreichen Obstsorten. Zum Dickmacher werden Bananen allerdings nur, wenn Gartenfreunde zu viele davon essen. Obwohl Bananen eine Menge Kohlenhydrate und Fruchtzucker enthalten, sind sie alles andere als ungesund. Auch lassen sich aus Bananen leckere und gesündere Alternativen zu Kuchen und Keksen backen wie Bananenbrot oder Bananentaler. Diese Rezepte gelingen auch mit braunen, überreifen Bananen*.

Bananen sind reich an Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium, Eisen und Kalzium sowie wertvollen Ballaststoffen, B-Vitaminen und Spurenelementen. Durch den enthaltenen Fruchtzucker sind sie besonders bei Sportlern als schnelle Energielieferanten beliebt. Vor allem unreife Bananen beeinflussen den Blutzuckerspiegel nur wenig, weshalb sie beispielsweise auch bei der Behandlung von Diabetes hilfreich sein können. Bananen sind zudem gut verdaulich und wirken sich positiv auf den Cholsterinspiegel aus.

Bananen im Check: Reife Bananen enthalten Alkohol

Jedes reife Obst enthält kleine Mengen Alkohol. Grund dafür ist, dass der in den Früchten enthaltene Zucker unter Sauerstoffmangel abgebaut wird. Da in Bananen besonders viel Fruchtzucker steckt, bildet sich verglichen mit anderen Früchten auch mehr Alkohol.

In reifen Bananen kann der Alkoholgehalt dadurch unter Umständen auf bis zu 0,6 Prozent ansteigen. Doch kein Grund zur Sorge: Da es sich immer noch um einen enorm kleinen Alkoholanteil hält, geht davon keine schädliche Wirkung aus.

Bananen im Check: Nicht alle Bananensorten sind für Veganer geeignet

Obwohl es sich bei Bananen um ein natürliches Produkt handelt, sind nicht alle Bananensorten für Veganer geeignet. Schuld daran ist die Verwendung spezieller Insektizide, welche die Bananenstauden vor Insektenbefall schützen und verhindern, dass die Bananen zu schnell reifen.

Das Problem: In Spritzmitteln können Rückstände von Garnelen-Panzern enthalten sein. Wer sich streng vegan ernährt, muss daher auf konventionelle Bananen verzichten und zu Biobananen greifen.

Bananen im Check: Sind Bananen radioaktiv?

Kaum eine andere Obst- oder Gemüsesorte ist so radioaktiv wie die Banane. So enthält eine Banane der Sorte Cavendish etwa 0,4 Gramm Kalium, welches wiederum zu 0,01 Prozent aus dem radioaktiven Kaliumisotop K-40 besteht. Von einer Banane gehen daher rund 12 Becquerel radioaktive Beta- und Gammastrahlung ab, wie das Wissenschaftsmagazin Quarks berichtet. Doch was bedeutet das für unsere Gesundheit?

Wer eine Banane isst, nimmt rund 0,0001 Millisievert Strahlung auf. Im Vergleich zu einer Flugreise ist das allerdings extrem wenig. Sowohl das Fliegen als auch der Verzehr von Bananen sind daher gesundheitlich unbedenklich. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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