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Auberginen-Fakten: Kurioses und Wissenswertes rund um die Eierfrucht

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Von: Franziska Irrgeher

Auberginen erfreuen sich heutzutage auch in Deutschland großer Beliebtheit, doch das war nicht immer so. Rund um die Eierfrucht gibt es Kurioses und einige wichtige Fakten.

München – Auberginen schmecken gut als Salat, gebacken, gefüllt oder sogar vom Grill. Die auch Eierfrucht genannte Aubergine ist bei Veganern und Vegetariern recht beliebt, sie macht satt und lässt sich toll würzen. Früher stand man der Pflanze etwas skeptischer gegenüber, denn sie gehört zu den Nachtschattengewächsen. Es gibt einige Fakten über Auberginen, die Sie vielleicht noch nicht kannten.

Auberginen-Fakten: Kurioses und Wissenswertes rund um die Eierfrucht

Die Aubergine, auch Eierfrucht oder auf Englisch eggplant genannt, gab es schon vor langer Zeit in Asien. Zuerst in China und Indien kultiviert, gelangte sie mit der Zeit wohl mit den Arabern nach Spanien und Italien. Die Frucht wurde erstmal eher kritisch betrachtet und fand lange Zeit nur wenig Verwendung in der Küche. Denn Auberginen sind Nachtschattengewächse und die sind bekannt dafür, giftig zu sein. Auch Kartoffeln zählen beispielsweise zu den Nachtschattengewächsen. Während die unterirdischen Knollen gekocht essbar sind, sind andere Teile der Kartoffel giftig.

Zu sehen sind drei längliche weiße Auberginen in einem Korb auf rotem Tuch und Holztisch (Symbolbild).
Weiße Auberginen lassen erkennen, warum sie auch Eierfrucht genannt werden (Symbolbild). © CSP_Roxiller/Imago

Auch Auberginen enthalten das bekannte Solanin, allerdings nur im unreifen Zustand. Unreife Auberginen sind daher nicht essbar oder besser: sollten keinesfalls gegessen werden. Sie schmecken ohnehin sehr bitter, was bereits auf die drohenden Bauchschmerzen hinweist. Außerdem sollten Sie Auberginen nie roh essen. Woran man unreife Auberginen bei der Ernte erkennt, erklären wir hier. Sind sie reif, gehören sie dennoch in Pfanne, Kochtopf, Ofen oder auf den Grill. Sind sie dann gut gewürzt zubereitet, schmecken gegarte Auberginen überaus lecker. Gegart, in Stücke gerissen und gewürzt, ergeben sie auch einen leckeren Auberginen-Salat zusammen mit Kräutern, Knoblauch und einem Spritzer Zitronensaft.

Auberginen-Fakten: Wissenswertes rund um die Frucht

Das alles ist den meisten geläufig, interessanter wird es bei einigen Auberginen-Fakten:

An sich schmeckt eine Aubergine nicht nach besonders viel. Das macht sie ideale für alle Gerichte, in denen die Hauptspeise dominieren soll, auch in Aufläufen ist sie eine tolle zusätzliche Schicht. So etwa in Moussaka. Alternativ können Auberginen auch in Olivenöl gebraten werden, damit machen Kochfans aber gewissermaßen die gesundheitlichen Vorteile der Frucht durch das ganze Fett zunichte. Inzwischen enthalten moderne Züchtungen übrigens weniger Solanin, es gibt sie nicht nur in violett oder cremefarben, sondern auch gestreift.

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