Es wird scharf!

Küchenmesser auswählen: Mit diesen fünf Klingen gelingt Ihnen jedes Gericht

  • Anna Katharina Küsters
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Auch Küchenanfänger brauchen eine Grundausstattung an verschiedenen Messern. Denn jede Klinge ist für unterschiedliche Lebensmittel gedacht.

München – Messer gehören zur Küche dazu wie Topf und Pfanne. Ohne das richtige und scharfe Messer zerquetschen beispielsweise Tomaten beim Schneiden schnell oder das Brot bekommt schräge Kanten. Daher gehört eine Auswahl an fünf verschiedenen Messern zur Grundausstattung in jede Küche.

Küchenmesser auswählen: Diese fünf Klingen brauchen Sie zum Kochen

Köchinnen und Köche erleichtern sich die Arbeit und das Kochen um einiges, wenn sie ihre Messer nach bestimmten Kriterien auswählen und nicht Obst, Gemüse, Brot und andere Zutaten wahllos mit demselben Messer schneiden. Ein gutes Messer erkennen Gartenfreunde zum Beispiel an folgenden Dingen:

  • robuste und scharfe Klinge aus Stahl
  • passender HRC-Wert: HRC steht für Rockwell, womit der Härtegrad eines Messer angegeben wird. Normalerweise hat ein Messers einen Härtegrad zwischen 52 und 64 HRC. Je härter ein Messer ist, desto länger bleibt es scharf.
  • mehrfach gefaltete Klingen: So verbinden sich bei der Herstellung verschiedene Stahlsorten und das Messer wird härter.
  • liegt gut in der Hand
  • häufiges Nachschleifen ist möglich

Neben Stahlmessern gibt es mittlerweile auch viele Messer mit einer Keramikklinge. Sie sind meist viel härter als Stahlklingen, brechen jedoch schneller und Gartenfreunde können sie nicht selbst schleifen.

Küchenmesser auswählen: Jede Gelegenheit erfordert ein anderes Messer

Die grundlegenden Kriterien, die ein Messer erfüllen muss, sind also klar. Doch auch die Form, Größe und beispielsweise Härte der Klinge machen beim Kochen einen entscheidenden Unterschied. Denn Fleisch, Gemüse und Obst oder Brot verlangen nach dem richtigen Messer. Bezüglich der Klingenform gibt es folgende Unterschiede zu beachten:

  • wellenförmig: eignen sich für Obst und Gemüse, aber auch härtere Schalen
  • glatt: ermöglicht geraden und genauen Schnitt
  • Vertiefungen auf der Klinge: aufgrund der Vertiefungen bleibt das Messer nicht stecken oder kleben

Diese Auflistung zeigt, dass es eine Vielzahl an Messern gibt. Wer sich hochwertige Messer zulegt, sollte diese nur per Hand waschen und beim Schneiden immer eine Holz- oder Kunststoffunterlage nutzen*. Um herauszufinden, welche Klinge und welche Messergröße Gartenfreunde in ihrem Küchenrepertoire benötigen, folgen nun die fünf wichtigsten Küchenmesser.

Küchenmesser auswählen: Diese Unterschiede müssen Sie kennen

Als Erstes sei das universal einsetzbare Mehrzweckmessser genannt. Es trägt auch den Namen Officemesser oder Spickmesser und ermöglicht mit seinem leichten Wellenschliff das saubere Schneiden von Obst, Gemüse und Fleisch. Es eignet sich gut als Einstieg in die Koch- und Messerwelt.

Das Mehrzweckmesser ist ein gutes Einsteigermodell (Symbolbild).

Neben dem Mehrzweckmesser darf das Kochmesser nicht fehlen. Es hat im Gegensatz zum Mehrzweckmesser keine Vertiefungen in der Klinge, ist aber ebenfalls vielseitig einsetzbar. Besonders zum Hacken von Kräutern, aber auch zum Zerkleinern von Fleisch und Gemüse wie Schwarzwurzeln.

Das Kochmesser darf in keiner Küche fehlen (Symbolbild).

Deutlich kleiner und handlicher ist hingegen das Schälmesser. Es trägt auch den Namen Tourniermesser und bewirkt wahre Wunder, wenn es um das Schälen und Schneiden von kleinerem Obst und Gemüse geht. Einige Modelle haben eine gebogene Klinge, damit das Schälen des Apfels beispielsweise noch leichter von der Hand geht.

Das Schälmesser ist für die Feinarbeit in der Küche zuständig (Symbolbild).

Nummer vier in der Liste der wichtigen Küchenmesser ist das Brotmesser. Mit seinem Wellenschliff schneidet er das meiste Brot wie Butter und hinterlässt kein zerdrücktes, frisches Graubrot oder eine schiefe Schnittkante. Außerdem krümeln frische Brötchen deutlich weniger, wenn Gartenfreunde sie mit einem Brotmesser durchschneiden. Neben Brot schneidet das Messer aber auch andere harte Krusten in der Küche.

Das Brotmesser zeichnet sich durch seine gewellte Klinge aus (Symbolbild).

Bei gröberen Arbeiten und vor allem größeren Speisen wie etwa Rippchen ist das Fleischbeil gefragt. Das zeichnet sich durch eine breite Klinge und eine beachtliche Größe aus. Die Größe und die Klinge verleihen dem Messer ein entsprechendes Gewicht, sodass gröbere Arbeiten leichter von der Hand gehen. Neben Fleisch lässt sich auch großes Gemüse wie etwa schwere Kürbisse mit diesem Messer besser zerteilen.

Das Fleischbeil hilft bei gröberen Arbeiten in der Küche (Symbolbild).

Natürlich ist das Reich der Messer noch viel größer, doch für einen gelungenen Einstieg in die Messerwelt sind diese fünf ein guter Anfang. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: ©  imago images / Westend61

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