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Kellerasseln bekämpfen: Wie Sie die Tiere los werden

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Von: Anna Katharina Küsters

Kellerasseln tummeln sich im Herbst gerne in Laubhaufen. Wer zu viele von ihnen in der Nähe des Hauses hat, kann sie mit einfachen Mittel bekämpfen.

Dessau-Roßlau – Besonders im Herbst wimmelt und krabbelt es im Garten an vielen Ecken auf der Erde. Kellerasseln lieben feuchte und dunkle Ecken und halten sich mit Vorliebe unter aufgeschichteten Laubhaufen, im Komposthaufen oder unter Steinen auf. Viele verteufeln die kleinen Krabbler, dabei leisten sie einen wichtigen Beitrag bei der Verarbeitung von abgestorbenen organischen Substanzen im Garten. Wem die Tiere jedoch zu aufdringlich sind, kann mit Hausmitteln schonend gegen sie vorgehen.

Kellerasseln bekämpfen: Wie Sie die Tiere in Schach halten

Kellerasseln sind laut dem Umweltbundesamt Krebstiere, also keine Insekten. Es gibt rund 10.000 Assel-Arten, die meisten davon leben jedoch im Wasser. Diejenigen Arten, die es an Land geschafft haben, atmen immer noch über Kiemen, die sich an ihren Beinchen befinden. Diese Kiemen müssen immer feucht bleiben, was auch die Vorliebe der Kellerassel für feuchte Ecken erklärt. Neben den Kiemen atmen Kellerasseln noch über zwei Lufthöhlen, die sich ebenfalls an ihren Beinen befinden. (Wanzen in der Wohnung: So werden Sie sie los)

Die Krebstiere wachsen zu einer Größe von bis zu 12 Millimetern heran und haben sieben Beinpaare. Jungen Kellerasseln fehlt zu Beginn ein Beinpaar. Dieses bildet sich aber nach mehrfacher Häutung im Laufe der Entwicklung. Die Tiere sind nicht gesundheitsschädlich für Menschen, da sie keine Krankheitserreger übertragen. Gibt es im Haus Kellerasseln, sind sie eher ein Indikator für eine zu hohe Luftfeuchtigkeit. Auf der Terrasse oder im Garten können sie in zu großer Menge aber Fressschäden im Gemüsebeet hinterlassen. Wer also merkt, dass die Tiere überhand nehmen, kann sich mit einigen Tricks helfen. (Marienkäfer im Herbst: Deshalb sitzen sie an der Hauswand und so verhindern Sie das)

Kellerasseln bekämpfen: Diese Hausmittel helfen

Bei Kellerasseln besteht also keine direkte Bedrohung für den Menschen. Daher ist auch kein Griff zu chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln nötig. Gärtnerinnen und Gärtner halten die Tiere schon mit einfachen Hausmitteln in Schach:

Im Kompost sollten Gartenfreunde jedoch nicht gegen Kellerasseln vorgehen. Denn die Tiere helfen bei der Bildung von Humus und leisten somit einen wichtigen Beitrag im Ökosystem des Gartens.

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