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Kartoffelwasser nicht wegschütten: Er ist ein wertvoller Pflanzendünger

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Von: Jasmin Pospiech

Sie kochen regelmäßig Kartoffeln? Das ist gut, denn die Knollen sind nahrhaft und gesund. Doch auch das Wasser strotzt nur so vor Nährstoffen.

München – Erst Nudel-, jetzt auch das Kartoffelwasser: Schon unsere Großeltern wussten, was alles Gutes darin steckt. Schließlich sind sie nicht nur ein vielseitig einsetzbares Hausmittel, sondern auch unter Gartenfreunde seit Jahren beliebt.

Demnach gibt es viele Dinge, wofür Hobbygärtner das Kochwasser optimal nutzen können. Ganz besonders ist es etwa für die Pflanzen im heimischen Grün geeignet. Bei wem zum Beispiel regelmäßig Kartoffeln auf den Tisch kommen, der kann wirklich alles von der Superknolle weiterverwerten.

Kartoffelwasser als Pflanzendünger: So verwenden Sie es im Garten

Pellen Sie etwa Kartoffeln vor dem Kochen, lassen sich die Schalen für den hauseigenen Kompost weiterverwenden*. Aus Kartoffelschalen können schließlich oft neue Pflanzen wachsen, die man sogar beernten kann.

Die gekochten, stärkehaltigen Kartoffeln sind hingegen ein wichtiger Energielieferant und eine gesunde Sättigungsbeilage. Doch auch das Wasser, in dem Sie die Knollen kochen, müssen Sie nicht in den Abfluss kippen. Stattdessen können Sie es als Dünger für Ihre Pflanzen in den eigenen vier Wänden und im Garten verwenden!

Schließlich enthält Kartoffel-, wie auch Nudelwasser, viele Mineralien wie Kalium, Magnesium sowie Vitamine*, die das Wachstum der Pflanzen anregen. Gleichzeitig versorgt es auch den Erdboden mit wichtigen Nährstoffen*.

Kartoffelwasser als Pflanzendünger: Das ist dabei zu beachten

Achten Sie allerdings darauf, dass Sie das Kochwasser zuvor erst etwas abkühlen lassen, sodass es nur noch lauwarm ist. Wenn Sie es länger aufbewahren wollen, können Sie es sogar für eine Woche in den Kühlschrank stehen lassen. Zudem sollte es nicht gesalzen sein. Ansonsten entzieht es den Pflanzen, die sie damit begießen, nur noch mehr Feuchtigkeit und sie trocknen auf Dauer aus.

Darüber hinaus kann das Kochwasser auch als natürlicher Unkrautvernichter* eingesetzt werden. Begießen Sie einfach damit die unerwünschten Beikräuter. Die darin enthaltene Stärke der zuvor gekochten Kartoffeln verstopft die Pflanzenporen der Gewächse, sodass diese schließlich absterben. In diesem Fall darf das Kartoffelwasser sogar heiß und gesalzen sein, denn das schädigt die Pflanzenzellen und das Unkraut geht schließlich ein. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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