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Honigbeere: Eine winterharte Alternative zu Heidelbeeren

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Von: Mattias Nemeth

Die Heidelbeere ist bei Hobbygärtnern sehr beliebt, doch durch ihre etwas komplizierten Anforderungen an einen sauren Boden ist der Anbau aufwendiger. Doch es gibt eine gute Alternative, die Honigbeere.

München – Mittlerweile gibt es sogar spezielle Heidelbeerzüchtungen, die das Bedürfnis nach dem sauren Boden eher optional machen, aber muss es denn unbedingt eine Heidelbeere sein? Es gibt nämlich eine andere Beere, die genauso gesund ist und sogar noch einen ähnlichen Geschmack hat, die sibirische Blaubeere oder auch Mai- beziehungsweise Honigbeere.

Honigbeere: Die winterharte Alternative zu Heidelbeeren

Neben dem Vorteil, dass diese keine saure Erde braucht, ist die Honigbeere auch noch sehr winterhart. Kein Wunder, kommt sie doch, wie der Name schon verrät, aus Sibirien. Mittlerweile wird sie auch hierzulande immer bekannter und beliebter. Das liegt unter anderem an der absoluten Pflegeleichtigkeit, die den Strauch auch zu einer idealen Pflanze für Gartenneulinge macht. Dazu stehen die Früchte geschmacklich den Heidelbeeren in nichts nach und sind äußerst aromatisch. Diese sind auch schon Ende April bis Anfang Mai reif. Und es gibt noch ein großes Argument für die Honigbeere im Garten, sie ist nämlich eine wahre Bienenweide und lockt die Nützlinge in Scharen in den Garten.

Zweig mit den blauen Beeren der Honigbeere.  (Symbolbild)
Die Honigbeere ist sehr gesund und schmackhaft. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago

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Honigbeere: So pflanzen Sie die Beere

Für die Honigbeere ist die beste Pflanzzeit der Herbst, denn die Pflanzen sind dann bereits im Frühjahr gut eingewurzelt. Der Pflanzort sollte sonnig oder halbschattig sein, bei leicht sandigem Boden. Es darf dort nur keine Staunässe entstehen. Beachten Sie aber bei der Planung des Standorts, dass, auch wenn die Honigbeere ein Selbstbefruchter ist, man deutlich mehr erntet, wenn man zwei unterschiedliche Sorten nebeneinander pflanzt. Die Pflege ist wie bereits erwähnt auch sehr übersichtlich, es wird lediglich Folgendes empfohlen:

Wer übrigens den Sommertermin zum Ausschneiden verpasst hat, greift spätestens im Winter zur Schere. Dem Gärtner bietet dieser Termin den Vorteil, dass das blattlose Gehölz es ihm ermöglicht, schnell zu beurteilen, an welchen Zweigen er die Schere ansetzen muss, wie kraut&rüben berichtet.

Die sehr gesunden Beeren lassen sich ganz einfach über Absenker und Stecklinge vermehren. Bei diesen vielen Vorteilen und dem absolut leichten Anbau ist sie schon fast die bessere Heidelbeere* und nicht nur eine Alternative. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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