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Holzsterne basteln: So einfach gelingt Ihnen die winterliche Dekoration

  • Franziska Irrgeher
    vonFranziska Irrgeher
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Weihnachten rückt näher und draußen wird es kälter. Weshalb also nicht den Baumschnitt sinnvoll verwerten und daraus hübsche Sterne basteln? Wir zeigen Ihnen, wie es geht.

München – Die kalte Jahreszeit hat uns schon fest im Griff und je näher Weihnachten rückt, desto bastelfreudiger werden viele. Wie wäre es da mit einem selbst gebastelten Stern aus Zweigen und anderen Naturmaterialien? Er macht sich nicht nur drinnen, sondern auch draußen gut.

Holzsterne basteln: So einfach gelingt Ihnen die winterliche Dekoration

Gartenfreunde, die im Spätsommer oder Herbst noch ihre Pflanzen zurückgeschnitten haben, können aus den Zweigen bei der Gartenpflege nicht nur Totholzhaufen für Tiere errichten, sondern auch einige Zweige für Dekoration aufheben. (Igel im Garten: So fühlt sich das nützliche Tier im Garten wohl)

Folgendes Material brauchen Sie für einen selbst gebastelten Holzstern:

Holzsterne basteln: So geht es

Haben Sie alles beisammen, kann es mit dem Basteln schon losgehen. Zunächst sollten Sie wissen, welche Größe der Stern haben soll. Alternativ können Sie natürlich auch viele verschiedene basteln, auch große Sterne neben der Haustür sehen gut aus. Folgendermaßen können Sie vorgehen:

Für einen einfachen Stern ordnen Sie die Zweige sternförmig (fünf Zacken) an. Mehrere Zweige übereinander lassen große Sterne auffälliger erscheinen. Nun werden die Spitzen und wenn nötig die inneren Berührungspunkte der Zweige mit Schnur oder Draht fixiert. Als einfache Dekoration ist dabei bereits Schluss und der Stern wird zum Beispiel mit einer Lichterkette umwickelt.

Aber es kann auch weitergehen: Möchten Sie das Innere des Sterns dekorieren, sollten zuerst weitere Äste auf das Grundgerüst gelegt werden. Sie halten anschließend weiteres Material. Ordnen sie die Zweige so an, dass darauf anschließend Tannenzweige und weitere Naturmaterialien gelegt werden können. Eine zweite Schicht Zweige in Sternform sowie mehr Draht oder Schnur fixieren am Ende alles. Noch mit Bast die Spitzen umwickeln und fertig ist die Dekoration.

Wie das gehen kann, zeigt der Bayerische Rundfunk in einem Video:

3D-Variante: Diese Art von Stern können Gartenfreunde oftmals als Dekoration kaufen und er ist etwas aufwändiger herzustellen. Hierfür brauchen Sie neben den bereits erwähnten Materialien noch Nägel und einen Hammer. Gut geeignet sind dickere Äste. Formen Sie auch dabei einen Stern und schnüren oder nageln Sie diesen an allen Berührungspunkten der Äste zusammen. Sie brauchen zwei gleich große Sterne.

Nun fehlen noch die Verbindungsstücke, das sind kürzere, dicke Äste, die beiden Sterne verbinden sollen. Dazu nageln sie bestenfalls etwas von der Spitze entfernt erst den kurzen Ast an einen Stern und verbinden ihn dann mit dem zweiten. Fahren Sie so für alle anderen Seiten fort. Auch dieser Stern lässt sich nun nach Belieben mit Naturmaterialien verzieren. Nutzen Sie zum Beispiel dünne Zweige oder Efeu zum Umwickeln. (Herbstkränze selbst machen: So gestalten Sie Ihren herbstlichen Türschmuck)

Eine leichtere Variante: Nachdem beide Sterne fertig sind, nageln Sie sie nur an den inneren Berührungspunkten mit einem Stück Holz dazwischen zusammen. Die Spitzen werden anschließend zusammengebunden, so entsteht ein etwas flacherer Stern.

Egal für welche Variante Sie sich entscheiden: Nach Belieben können die Sterne vor dem Dekorieren auch noch eingefärbt werden. Wenn die Farbe getrocknet ist, wird der Stern entweder dekoriert oder – sollte er klein sein – als Tischdekoration oder für den Weihnachtsbaum genutzt. (Weihnachtsdekoration selbst machen: Drei entzückende Ideen für den Garten) *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © imago images / Shotshop

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