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Gummibaum pflegen: Das braucht die Pflanze von Ihnen, um gesund zu wachsen

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Von: Anna Katharina Küsters

Der Gummibaum gehört zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Die Pflege ist leicht, nur beim Gießen müssen Gartenfreunde vorsichtig sein.

München – Die Landschaft draußen ist meist grau, braun oder weiß zurzeit und im Garten gibt es wenig zu tun. Umso besser, dass Zimmerpflanzen engagierten Gärtnerinnen und Gärtner auf Trab halten und eine wunderschöne, lebendige Zimmerdekoration bilden. Eine besonders beliebte Zimmerpflanze ist der Gummibaum. Bei ihm lassen sich Pflegefehler mit ein paar Tricks leicht vermeiden.

Gummibaum pflegen: So fühlt sich die Pflanze bei Ihnen am wohlsten

Der botanische Name des Gummibaums lautet Ficus elastica und lässt seine Gattung schon erahnen. Der Gummibaum gehört zur Gattung Ficus und hat in den vergangenen Jahren enorm an Beliebtheit gewonnen. Lange galt er nur als Trend-Zimmerpflanze aus den 70er- und 80er-Jahren, doch mittlerweile mag ihn auch die junge Generation wieder gut leiden.

Seinen Ursprung hat der Gummibaum in tropischen Gebieten, so wie zum Beispiel Ostindien oder Indonesien. Dort erreicht er sogar eine stattliche Größe von bis zu 25 Metern. In Deutschland und bei anderen klimatischen Bedingungen sieht das anders aus. Dort wird er zwischen einem und zwei Metern groß. Das latexhaltige Sekret, das der Baum bei Schnittverletzungen absondert, dient auch als Grundlage für Naturkautschuk, also Gummi. Menschen, die allergisch auf Latex reagieren, sollten beim Umgang mit dem Gummibaum also vorsichtig sein*.

Gummibaum pflegen: Das ist der richtige Standort und so viel sollten Sie ihn gießen

Der Gummibaum eignet sich deshalb so gut als Zimmerpflanze, weil er zum einen Zimmertemperatur bevorzugt und zum anderen helle Standorte in der Nähe von Fenstern bevorzugt. Kälter als 18 Grad Celsius sollte es im Zimmer aber nicht sein und direkt an der Balkontür, die zeitweise zum Lüften geöffnet wird, sollte die Pflanze nicht stehen. Denn Zugluft tut ihr nicht gut. Ein normales Blumenerdensubstrat reicht für den Gummibaum völlig aus. In den meisten Fällen ziehen Gärtnerinnen und Gärtner sie nicht noch an, sondern kaufen sie bereits als vorgezogene Variante.

Ein ganz wichtiger Tipp bei der Pflege des Gummibaums ist es, die Menge des Gießwassers zu regulieren. Denn sobald der Gummibaum zu nasse Wurzeln bekommt und unter Staunässe leidet, stirbt er ab. Besonders im Winter braucht die Pflanze kaum Wasser, eine neue Wasserration alle ein bis zwei Wochen reicht völlig aus. Im Sommer ist das Düngen mit veganem Dünger zu empfehlen, aber auch dabei sollten Pflanzenfans nicht übertreiben. Alle zwei Wochen eine Portion Dünger ist ausreichend. Der geringe Pflegeaufwand macht ihn zu einer noch attraktiveren Zimmerpflanze.

Gummibaum pflegen: So vermehren und schneiden Sie die Pflanze

So wie sich die Monstera beispielsweise vermehren lässt, vermehren Gartenfreunde auch den Gummibaum im Handumdrehen. Beim Vermehren mit Stecklingen gehen Gärtnerinnen und Gärtner im Frühjahr wie folgt vor:

Beim Rückschnitt ist der Gummibaum unempfindlich. Zwar sollten Gartenfreunde die Pflanze alle zwei Jahre umtopfen, wächst der Gummibaum jedoch nicht nach den eigenen Vorstellungen, verzeiht er auch eine Auslichtung des Blattwerkes. Von Zeit zu Zeit sammelt sich auch deutlich sichtbar Hausstaub auf den Blättern der Pflanze. Das ist aber kein Problem, denn Gartenfreunde können ihn mit einem feuchten Lappen abwischen. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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