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Tannenbaum aus Holz: Mit dieser Anleitung gelingt ihnen der Weihnachtsschmuck ohne Probleme

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Von: Anna Katharina Küsters

Zu sehen ist ein aus Holzscheiten zusammengesteckter Tannenbaum (Symbolbild).

Ein selbst gebastelter Tannenbaum hält viele Jahre lang (Symbolbild). © imago images / agefotostock

Weder Blaufichte noch Nordmanntanne müssen im Wohnzimmer stehen. Denn mit einem selbst gebastelten Tannenbaum aus Holzlatten kreieren Sie einen langlebigen Ersatz.

München – Zugegeben, wer seinen Tannenbaum selbst basteln möchte, brauch etwas handwerkliches Geschick. Ist das jedoch vorhanden, steht dem zusammengesteckten und garantiert nadelfreien Baum nichts mehr im Weg. Denn es muss nicht immer ein klassischer Tannenbaum sein, der Baum aus Holz lässt sich sogar mehrere Jahre wiederverwenden.

Tannenbaum aus Holz: So bauen Sie sich einen Baum, der nicht nadelt und kein Wasser braucht

Einen Weihnachtsbaum holen Gartenfreunde meist erst am Heiligen Abend von der Terrasse oder dem Balkon in die Wohnung, damit er möglichst lange im Kalten steht. Oft fällt die Wahl dabei zum Beispiel auf eine Nordmanntanne*. Mit einem selbst gebauten Tannenbaum aus Holz haben Gärtnerinnen und Gärtner das Problem nicht mehr und können sich auch zwei Wochen vor Weihnachten schon an dem Glanz des Baumes erfreuen, ihn schmücken und beliebig lange im Wohnzimmer stehen lassen. So wird auch der Weihnachtsschmuck an Zimmerpflanzen oder die Weihnachtsbeleuchtung im Garten mit etwas selbst Gebasteltem ergänzt. Für den Bau brauchen Sie laut selbst.de folgendes Material:

Daneben wird ähnlich wie beim Bau von Pflanzkästen noch ein Holzbohrer und ein Pinsel benötigt. Dann kann es auch schon losgehen.

Tannenbaum aus Holz: Bohren, stecken, schmücken

Als Erstes ist Fingerspitzengefühl gefragt: Nehmen Sie sich den Pinsel zur Hand und lackieren Sie sowohl die einzelnen Holzlatten als auch das Rundholz mit brauner Lasur. Lassen Sie alles trocknen. Danach nehmen Sie den Holzbohrer und bohren im Durchmesser des Holzrundstabes mittig in alle Holzlatten ein Loch. Passen Sie auf, dass die Löcher nicht zu groß werden, da die Latten später sonst nicht mehr halten.

Nun ist die Basis des Tannenbaums an der Reihe. Bohren Sie in die Baumscheibe etwa zwei Drittel tief ein Loch mit dem Durchmesser des Holzrundstabes. Das Loch darf nicht komplett durch die Baumscheibe gehen, da der Stab sonst nicht mehr hält. Stecken Sie den Stab in die Scheibe und befestigen Sie ihn mit etwas Holzleim.

Nun nehmen Sie die längste Holzlatte, also die in der Länge von 80 Zentimetern, und schieben sie auf den Stab bis ganz nach unten auf die Baumscheibe. Dort schrauben Sie die Latte fest. Nun nehmen Sie die Latten in immer kleiner werdender Größe und stecken sie auf den Holzrundstab. Wenn die Löcher nicht zu groß gebohrt wurden, halten die Latten von alleine. Bei Rutschgefahr hilft etwas Leim zwischen Stab und Latte. Wer seinen Baum nun noch mit selbst gebasteltem oder recyceltem Weihnachtsschmuck verzieren möchte, kann mit den Reißzwecken an der Unterseite der Latten Kugeln und Engel aufhängen. Die Teelichtgläser finden auf den Latten ihren Platz und können festgeleimt werden. Fertig ist der Tannenbaum aus Holz. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerk.

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