Ein Garten mit Rasenfläche und kleinem Teich, das Haus mit gelber Wand und grauem Dach im Hintergrund. Die Fontäne des Teichs und die Hauswand sind beleuchtet.
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Dezente Gartenbeleuchtung wie hier bei der Fontäne und an der Hausmauer unterstreicht die Gestaltung (Symbolbild).

Für laue Abende

Gartenbeleuchtung: Stimmungsvolle Lichter richtig in Szene setzen

  • Franziska Irrgeher
    vonFranziska Irrgeher
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Die Gartenplanung ist in vollem Gange und sobald der Schnee geschmolzen ist, geht es los. Gartenbeleuchtung kann dabei ein zentraler und planungsintensiver Punkt sein.

München – Bei der Gartengestaltung sind viel Elemente wichtig. Neben Blumen, Bäumen und Hecken sind vor allem begrenzende Elemente wie Zäune oder Mauern sowie Highlights wie Lampen wichtig. Wer sich entschließt, den Garten zu illuminieren, hat die Wahl zwischen einzelnen, dezenten Lampen und einer ganzen Wegbeleuchtung. Denn Gartenbeleuchtung setzt Akzente.

Gartenbeleuchtung: Diese Lampen und Lichter eignen sich für Frühling und Sommer

Gartenbeleuchtung ist nicht jedermanns Sache. Vorab sei erwähnt, dass zu helle und dauerhafte Beleuchtung nachtaktive Tiere wie Fledermäuse und Nachtfalter irritieren kann. Daher sollte die Beleuchtung möglichst eine Zeitschaltuhr haben oder manuell vor dem Schlafengehen abgeschaltet werden. Es gibt neben klassischen Gartenlampen, die beispielsweise Wege säumen, auch spektakuläre Lichteffekte. Etwa Lichtmuster, mit denen die Hauswand bestrahlt wird, besonders bei Festen kann das toll aussehen.

Diese Gartenbeleuchtung gibt es beispielsweise:

  • Fackeln gegen Insekten: Das Praktische zuerst. Gartenfackeln gibt es nicht nur als Dekoration, sondern auch für die Insektenabwehr. Konkret werden damit meist stechende Insekten wie Mücken vertrieben. Im Sommer an der Grillstelle kann das hilfreich sein. Gartenfackeln gegen Insekten sind oft aus Wachs oder auch aus Plastik verfügbar. Meist enthalten sie Gerüche, die den Menschen nicht stören, die Mücken aber fernhalten sollen.
  • Feuerstellen: Keine Gartenbeleuchtung im eigentlichen Sinne, aber definitiv ein Highlight des Gartens und ein Ort zum geselligen Beisammensein. Feuerstelle sind meist befestigt und für dauerhafte Nutzung gedacht. Das macht sie sicher und zudem gemütlich. Eine Feuerstelle muss gut geplant werden.
  • Eingangstüre und Einfahrt beleuchten: Das sind zwei Bereiche, die fest installierte Lampen brauchen. Mit Dekoration hat Beleuchtung an diesen Stellen im Garten weniger zu tun, es geht um Sicherheit. Auch an Gartenhäusern kann eine Außenlampe mit Bewegungssensor sinnvoll sein.
  • Büsche, Bäume und Mauern beleuchten: Diese Option bietet sich besonders für aufwendige Ziergärten an. Ist alles im Garten perfekt aufeinander abgestimmt, sorgt eine gezielte Beleuchtung noch mal für Highlights. Bepflanzte Gartenmauern lassen sich effektvoll in Szene setzen und auch besonders schöne Bäume und Büsche sehen mit der richtigen Beleuchtung toll aus. Geeignet sind Lichterketten, Gartenspots sowie Bodeneinbauleuchten für diesen Zweck.
  • Beete beleuchten: Auch das geht, vorausgesetzt das Beet sieht auch toll aus. Wer darin Wildblumen für Insekten sät, stört mit einer Beleuchtung Nachtfalter. Beleuchten Sie also nur andere Blumenbeete. Auch hier eignen sich Spots sowie Bodeneinbauleuchten gut.
  • Wege beleuchten: Der Klassiker unter der Gartenbeleuchtung sind beleuchtete Wege. Das sieht nicht nur toll aus, sondern bringt auch Sicherheit, vor allem für Menschen mit Nachtschicht, die im Dunkeln raus müssen. Auch wer Steinplatten im Rasen verlegt hat, kann diese zur Sicherheit beleuchten. Bodeneinbau- und aufbauleuchten sowie Pollerleuchten, also Säulen, eignen sich hierbei gut.
  • Gartenteich beleuchten: Wer einen Teich sein Eigen nennt, ist meist zurecht stolz auf ihn. Gartenteiche sehen schon bei Tag toll aus. Mit der richtigen Beleuchtung kommt nachts romantische Stimmung auf. Das Wasser wirkt mit Licht auch im Dunkeln beruhigend. Für Teiche gibt es Uferleuchten sowie Unterwasserleuchten. Aber auch hier gilt: Nicht im Naturgarten. Licht stört nicht nur Frösche und Fische, sondern regt auch stärkeres Algenwachstum an.
  • Mobile Lichter mit Akku: Wer gezielt für besondere Anlässe Bereiche beleuchten will, kann zu Akkuleuchten greifen. Die sind mobil und können schnell wieder entfernt und gelagert werden.
  • Solarleuchten: Die wohl einfachste Möglichkeit. Diese Lampen speichern tagsüber die Energie und leuchten dann im Dunkeln einige Zeit. Solarlampen gibt es oft schon mit Erdspieß, so können sie auch Wege säumen und im Beet Teile erhellen. Kugelige Solarlampen sehen auch am Teichrand toll aus. Übrigens lassen sich die meisten Solarleuchten auch manuell ausschalten.
  • LED-Projektoren: Das sind Lampen, die Muster an die Hauswand werfen. Einige davon drehen sich sogar. Besonders zu Weihnachten ist diese Art von Beleuchtung beliebt. Wir empfehlen sie den Nachbarn und Tiere zuliebe aber maximal für besondere Anlässe.

Lassen Sie aufwendige Dinge wie Wegbeleuchtungen lieber vom Fachmann installieren. So gibt es keine Probleme mit den Kabeln oder Regenwasser. Sicherheit geht bei der Gartenbeleuchtung vor. Sparen sollten Sie dabei nicht, denn billige Produkte ohne Zertifizierung können zur Gefahr werden.

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