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Feuertonne im Garten: Daran wärmen Sie sich im Winter

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Von: Anna Katharina Küsters

Zu sehen ist ein Jugendlicher, der an einer Feuertonne sitzt und einen Stock mit einem Marshmallow daran ins Feuer hält (Symbolbild).
An einer Feuertonne lassen sich auch Marshmallows grillen (Symbolbild). © Shotshop/Imago

Eine Feuertonne im Garten bietet viele Möglichkeiten, den Winter etwas attraktiver zu gestalten. An der Tonne lässt es sich wärmen, grillen und räuchern.

Frankfurt am Main – Nicht immer haben Gartenfans den Platz oder die Muße, sich einen großen Grill anzulegen. Auch eine Feuerschale braucht Pflege und ist nicht immer Mittel der Wahl. Eine Feuertonne hingegen ist vergleichsweise pflegeleicht und erfüllt je nach Größe sogar dieselben Funktionen wie Grill oder Feuerschale. Obendrein schenkt sie als Gartendekoration in dunklen Stunden angenehmes Licht und wärmt Gärtnerinnen und Gärtner.

Feuertonne im Garten: Daran wärmen Sie sich im Winter

Das Feuer knistert, die Flammen wärmen Beine und Hände und ganz nebenbei brutzelt ein leckeres Stück Fleisch oder Fisch auf dem Rost. Eine Feuertonne kann wirklich viele Funktionen erfüllen und den Garten auch im Winter mit herrlicher Wärme etwas behaglicher machen. Bevor Gärtnerinnen und Gärtner jedoch schnell eine Tonne kaufen, müssen sie sich die Bestimmungen ihres Bundeslandes diesbezüglich durchlesen. Denn jedes Bundesland handhabt es unterschiedlich, ob Feuertonnen erlaubt sind, teilweise unterscheiden sich sogar einzelne Gemeinden bei solchen Bestimmungen. Eine Mail ans Ordnungsamt verschafft schnell Klarheit.

Außerdem sollte Gartenfreunden klar sein, dass Feuertonnen nichts für Balkone oder dicht bewohnte Gebiete sind. Der Qualm darf keine Nachbarn stören, sonst kommt es schnell zu Streitigkeiten. Wer sich also für eine Feuertonne entscheidet, der sollte vorher mit seinen Mitbewohnern und Nachbarn sprechen, um möglichen Ärger zu vermeiden. Wer dabei die Nachbarn direkt auf einen leckeren Glühwein einlädt, löst bestimmt keine schlechte Laune aus.

Wichtig ist zudem, was in der Tonne brennt. Denn folgende Materialien dürfen laut der Gelben Seiten nicht hinein:

Das Verbrennen dieser Materialien führt zu starker Rauchbildung und Freisetzung giftiger Gase. Weht ein kräftiger Wind, sollten Gartenfreunde den Nachmittag am Feuer besser auch verschieben. Zu groß ist die Gefahr, dass ein Funke überspringt und der Garten Feuer fängt.

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Feuertonne im Garten: So wählen Sie die passende Tonne aus

Da das Selberbauen oft sehr aufwendig ist, lohnt sich ein Besuch im Fachhandel. Es muss vorher klar sein, was für Funktionen die Feuertonne übernehmen soll. So kann eine Feuertonne lediglich zum Feuer machen und Aufwärmen dienen, jedoch auch als Grill fungieren oder auch ein Tisch sein. Eine Feuertonne, die nur wärmen soll, muss nicht höher als 70 Zentimeter sein, so die Gelben Seiten. Wer grillen will, sollte eine Größe von etwa einem Meter wählen. Am höchsten sind wohl Feuertonnen, die auch ein Stehtisch sind. Da sollten sie jedoch spezielle Modelle kaufen und sich vorher im Fachgeschäft gut informieren.

Je nach Größe kann eine Feuertonne laut Gelber Seiten bis zu 13 Kilogramm wiegen. Besonders bei schweren Modellen müssen sich die Füße individuell einstellen lassen, je nachdem wie uneben das Gelände ist. Die Tonne darf später niemals umfallen können und der Untergrund muss aus nicht-brennbarem Material sein. Blank auf dem Rasen darf die Feuertonne also nicht stehen. Besser ist es, Steinplatten darunterzulegen. Feuertonnen gibt es sowohl aus Metall als auch aus Glas. Glas ist vielleicht etwas schicker, wird aber auch schneller dreckig. Metall lässt sich zudem leichter putzen und wiegt nicht so viel. Neben einer Feuertonne kommt aber immer auch eine Feuerschale infrage, denn sie spart Platz und ist pflegeleichter*. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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