Zu sehen ist ein großer Eisblock, in dem eine Kerze steht.
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Eine große Variante der Eislaterne (Symbolbild).

Leuchtende Kälte

Eislaternen: So entsteht in wenigen Schritten ein geheimnisvolles Gartenlicht

  • Anna Katharina Küsters
    vonAnna Katharina Küsters
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Den derzeitigen Frost können Gartenfreunde gut nutzen und sich im Handumdrehen ihre eigene Eislaterne basteln. Die hält zurzeit im Garten auch etwas länger.

München – Im Winter nutzen Bastelfreunde einfach das, was genügend vorhanden ist: Eis. Denn aus gefrorenem Wasser lassen sicher herrliche Eislaternen gestalten, die unterschiedlich gefärbt, mit Blumen verziert und in verschiedenen Formen den Garten erleuchten und den Winter von seiner schönen Seite zeigen.

Eislaternen: So verwandeln Sie Ihren Garten in ein wunderschönes Eisparadies

Die Weihnachtsbeleuchtung im Garten muss allmählich weichen. Denn auch wenn noch einige Lichterketten hängen bleiben, um etwas Licht in die dunkle Jahreszeit zu bringen, haben Weihnachtsmänner und Rentierschlitten nun keinen Platz mehr im Garten. Da muss eine neue Idee her, die sich zum Beispiel sehr gut auf einer Gartenmauer oder einem Gartentisch macht. Die Eislaterne lässt sich bei frostigen Temperaturen leicht und abwechslungsreich herstellen und verleiht dem Garten einen fast mystischen Glanz. Um eine klassische Eislaterne zu basteln, benötigen Gartenfans:

  • ein kleinen Gefäß, etwa einen Eimer oder eine Schüssel
  • ein Glas
  • Klebeband
  • Wasser
  • Dekorationsmaterial aus dem Garten

Im ersten Schritt füllen Bastelfans das kleine Gefäß zu etwa einem Drittel mit Wasser auf. Dann stellen sie das Wasserglas in den Topf und fixieren ihn mit Klebestreifen in der Mitte. Nun greifen Gartenfreunde zu allerlei Naturmaterialien aus dem Garten: Beeren, Zapfen, Tannenzweige, aber auch alte Blütenstände oder immergrüne Heckenblätter finden im Wasser ihren Platz. Danach gießen Bastelfans das Wasser im Gefäß auf und stellen das Ganze eine Nacht nach draußen oder ins Gefrierfach.

Ist es draußen kalt genug, friert das Wasser im Gefäß wie von Zauberhand zu einer wunderschönen Eislaterne. Das gefrorene Eis vorsichtig aus dem Gefäß lösen. Dabei hilft es, heißes Wasser von außen gegen das Gefäß zu gießen. So löst sich die Eislaterne leichter. Danach in die herausgelöste Eislaterne ein Teelicht stellen und im Garten platzieren. Steht es geschützt, hält es im Winter mehrere Tage, bevor es schmilzt.

Eislaterne: Ein Licht in bunten Farben und verschiedenen Formen

Wer seinen Garten etwas abwechslungsreicher gestalten möchte, kann sich bei der Gestaltung der Eislaternen noch Lebensmittelfarbe dazu kaufen. Diese geben Gartenfreunde in das Wasser hinzu und frieren es mit ein. So bekommen die verschiedenen Eislaternen unterschiedliche Färbungen.

Daneben ist natürlich auch die Herstellung von Eislaternen in unterschiedlichen Formen möglich. So zum Beispiel eine Sternform. Dafür schnappen sich Bastelfans einfach ihre sternenförmigen Backförmchen vom Plätzchenbacken und legen diese mit Alufolie aus. Dann füllen sie den ausgelegten Boden des Förmchens mit Wachs auf und in das noch heiße Wachs stecken sie dann beispielsweise bunte Beeren aus dem Garten. Darauf gießen Bastelfans Wasser und frieren die Form mit einer dazu gesteckten Schlaufe am oberen Rand ins Gefrierfach. Im Handumdrehen haben Gartenfreunde einen eisigen Baumschmuck.

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