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Barbarazweige: Warum Sie am 4. Dezember ein paar Obstzweige in die Wohnung holen sollten

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Von: Stephanie Drewing

Dunkle Töpfervase darin stehen einige blühende Kirschzweige. Die Wand im Hintergrund ist ebenfalls dunkel.
Wer um den „Barbaratag“ Zweige von Obstbäumen schneidet und in eine Vase stellt, kann mitten im Winter auf hübsche Blüten hoffen (Symbolbild). © imago images / AFLO

Es gibt den Brauch, sich zum 4. Dezember, am Barbaratag, ein paar kahle Zweige ins Haus zu holen. Wer die Zweige entsprechend pflegt, wird zu Weihnachten mit Blüten belohnt.

München – Mit dem Barbara-Brauch können Sie Ihrem Glück für das neue Jahr auf die Sprünge helfen. Holen Sie am Barbaratag, dem 4. Dezember, ein paar Zweige in die warme Wohnung und stellen diese in eine Vase. Wenn am Weihnachtsmorgen die Zweige in voller Blüte stehen, dann soll das kommende Jahr von Glück erfüllt sein.

Aber auch ohne diesen Hintergrund lebt der alte Brauch wieder auf. Eine Vase mit blühenden Zweigen im Winter ist auch zur Weihnachtszeit eine schöne und natürliche Dekoration im Haus.

Barbarazweige: Warum Sie am 4. Dezember ein paar Obstzweige in die Wohnung holen sollten

Doch welche Zweige eignen sich für den Barbara-Brauch? Traditionell schneidet der Gärtner dafür Zweige von Obstbäumen. Achten Sie darauf, dass diese rundlich geformte Blütenknospen tragen. Aus den dünneren Knospen sprießen nämlich nur Blätter und keine Blüten.

Folgende Pflanzen sind für Barbarazweige geeignet:

Wenn Sie sichergehen wollen, bleiben Sie bei Zweigen von Obstbäumen. Bei diesen Blütenknospen sollten die drei Wochen bis Weihnachten ausreichen, um zu erblühen. Aber auch andere Frühblüher wie Forsythie, Zierjohannisbeere oder Schlehen eignen sich.

Barbarazweige: Woher kommt der Brauch?

Der 4. Dezember ist in der katholischen Kirche der Namenstag der heiligen Barbara und sie ist die Schutzpatronin der Bergleute, Schmiede und Maurer. Doch warum die Kirschzweige? Der Brauch geht darauf zurück, dass im 3. Jahrhundert nach Christus Barbara zum Christentum konvertierte und deswegen ins Gefängnis gebracht und später hingerichtet wurde. Es wird sich erzählt, dass sich auf dem Weg ins Gefängnis ein Kirschzweig in Barbaras Kleid verfing und von ihr in der Gefangenschaft gepflegt wurde. Am Tag ihrer Hinrichtung öffneten sich die Blüten des Zweigs.

Ein weiterer volkstümlicher Brauch rund um die Barbarazweige ist, dass sie Hochzeiten vorhersagen sollen. Kann sich eine Frau nicht für einen Partner entscheiden, dann können die Zweige ihr die Entscheidung abnehmen. An jeden Zweig kommt ein Name des potenziellen Kandidaten, und der Zweig, der als Erstes blüht, zeigt: Dies ist der Richtige.

Barbarazweige: Tipps, damit die Zweige zu Weihnachten blühen

Wir verraten Ihnen, was Sie tun müssen, damit Ihre Barbarazweige zu Weihnachten in voller Blüte stehen:

Gerade in der Adventszeit lieben wir es zu dekorieren und es uns daheim gemütlich zu machen. Der Trend geht aktuell zu einen lebenden Adventskranz oder Adventskalendern aus natürlichen Materialien. Auch ein Weihnachtsstern kann Ihr Zuhause weihnachtlich verzaubern. Wir verraten Ihnen, wie Sie ihn so pflegen, dass auch er Heilig Abend seine roten Blüten zeigt.

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