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Gartenabfälle verbrennen: Wann es erlaubt ist und wer darüber entscheidet

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Von: Franziska Irrgeher

Gartenabfälle verbrennen klingt erst mal nach einer guten Idee, vor allem bei kranken Pflanzen oder viel Laub. Aber darf man das? Das hängst von den Regelungen der Bundesländer ab.

München – Gartenabfall entsteht vor allem ab dem Frühjahr reichlich. Von Rückschnitt bis hin zum Laub im Herbst fällt so einiges an, das wir am liebsten schnell loswerden würden. Ein Feuer im Garten ist dafür aber in den seltensten Fällen eine gute Idee und teils auch verboten.

Gartenabfälle verbrennen: Wann das Spiel mit dem Feuer erlaubt ist

Für die Entsorgung von Gartenabfall gibt es viele Möglichkeiten: Häckseln und als Mulch nutzen, unterackern, kompostieren oder als Winterschutz liegen lassen. Doch gerade im Sommer wird es manchem Gärtner zu viel Material und der Transport in Wertstoffhöfe ist meist mühsam. Verbrennen wäre da doch eine gute Idee oder? Leider nicht.

So ist die Rechtslage zum Verbrennen von Gartenabfällen:

Einfach verbrennen können Sie Gartenabfälle also leider nicht. Auch Gartenabfälle im Kamin zu verbrennen, ist keine gute Idee, denn die Pflanzenteile enthalten meist noch viel Feuchtigkeit und es kann zum Schwelbrand kommen.

Eine bessere Option ist definitiv der Kompost, das Häckseln und Verwerten oder auch der Wertstoffhof. In den Wald dürfen Sie Ihren Müll natürlich auch nicht werfen, das gilt auch für Parks oder ähnliches. Laub dient aber beispielsweise als guter Schutz im Winter und zerfällt mit der Zeit ohnehin oder wird zersetzt. Größere Pflanzenteile können Sie häckseln und so besser transportieren. Oder aber Sie richten wilde Ecken mit Totholzhaufen ein, auch alte Stängel dienen Insekten als Quartier und bekommen so eine neue Aufgabe.

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