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„Bitte kein Brot in die Vogeltränke“: Frau schreibt Zettel für ihre Nachbarn – doch die reagieren nicht

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Von: Jasmin Farah

Eine Frau ist am Ende ihrer Nerven: Ständig schwimmt Brot in ihrer Vogeltränke. Sie schreitet zur Tat und schreibt einen Zettel für ihre Nachbarn – doch niemand reagiert.

Wer einen Garten hat und der Tierwelt darin etwas Gutes tun möchte, sollte ihn dementsprechend auf die kalte Jahreszeit vorbereiten. Besonders Vögel haben es schwer, jetzt Nahrung und Wasser zu finden. So mancher Gartenfreund will sie gezielt in das heimische Grün locken.

„Bitte kein Brot in die Vogeltränke“: Frau schreibt Zettel für Nachbarn – die reagieren nicht

Ein Girlitz an einer Vogeltränke
Wer wirft ständig Brot in die Vogeltränke? Eine Gartenbesitzerin will es herausfinden. (Symbolbild) © Karin Jähne/Imago

Doch die gefiederten Tiere mögen es lieber unaufgeräumt, verstecken sich gerne im Unterholz. Einige Gartenbesitzer hängen Meisenknödel an die Bäume und/oder stellen Vogeltränken auf, so wie Ann Dixon. Sie hat auf ihrem vorderen Rasenstück, das direkt an die Straße bzw. Gehweg grenzt, eine Art große Amphore aufgestellt. Oben darauf befindet sich eine Schale, die mit Wasser gefüllt ist. Eines Tages bemerkt Dixon, dass darin zwei Weißbrote schwimmen. Sie wundert sich, tut es aber ab, dass wohl Passanten Essen in die Tränke geworfen haben.

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Doch als es immer öfter passiert, wird sie wütend. Sie geht davon aus, dass einer der Nachbarn die Vögel mit dem Brot füttern will. Aber für Dixon bedeutet es nur Arbeit, erzählt sie dem US-Newsportal The Dodo. Schließlich muss sie das Brot wieder entfernen, da sie weiß, dass es Vögel nicht gut bekommt. Außerdem wird dadurch auch das Wasser ganz trübe. In ihrer Not beschließt die Frau, ein Schild an die Amphore zu kleben. Darauf weist sie die Nachbarn bestimmt, aber höflich darauf hin, kein Brot mehr in die Vogeltränke zu werfen.

„Bitte kein Brot in die Vogeltränke“: Frau findet zufällig Schuldigen

Doch niemand reagiert, es meldet sich auch keiner und bald darauf erfährt Dixon, warum. Denn es ist kein Mensch, der das tut, sondern ein Rabe! Sie erwischt das Federvieh in einem Moment, wo es sich unbeobachtet fühlt. Es hat ein Stück Brot im Schnabel, dann fliegt der Rabe zur Vogeltränke und wirft es dort hinein.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

„Der Groschen war gefallen, er war der Schuldige. Ich war verblüfft, mein Gesicht hätte Bände gesprochen. Ich rannte ins Haus, um es meinem Mann zu sagen, da ich ihn wochenlang über diese Brotsache vollgejammert hatte“, meint Dixon weiter. Doch nun gehe sie mit der Situation entspannter um, heißt es, und habe bereits das Schild wieder entfernt. Die Raben verscheuche sie hingegen nicht, aber wundere sich dafür jetzt umso mehr, woher sie das ganze Brot (stibitzt) haben.

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