Ein Nest für die Eier

Osterkorb und Osternest basteln: So einfach bauen Sie Behältnisse für die Ostereier

  • Franziska Irrgeher
    vonFranziska Irrgeher
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Was wäre Ostern ohne bunte Eier? Und damit die auch ein Nest haben, kann schon jetzt gebastelt werden. Denn Osterkörbe und Osternester können Sie leicht selbst basteln.

München – An Ostern geht es nicht nur um den Osterhasen, sondern vor allem auch um Ostereier. Und die wollen gut verstaut werden, bestenfalls in einem Korb oder Osternest. Beides lässt sich mit einfachen Mitteln selbst basteln.

Osterkorb und Osternest basteln: So einfach bauen Sie ein Behältnis für die Ostereier

Wer schon fleißig Ostereier gefärbt hat oder rohe Eier ausgeblasen und angemalt hat, der braucht das passende Behältnis dafür. Schließlich sollen die Eier später mit Ostergras in einem Korb oder Osternest liegen. Basteln ist also angesagt. Dabei haben Sie die Wahl zwischen einem Osterkorb aus Papier und einem Osternest aus Naturmaterialien. Beides geht relativ schnell, einfach und auch mit Kindern.

So basteln Sie einen bunten Osterkorb:

  • Korb in Hasenform: Eine schöne, aber recht simple Methode ist ein Korb in Form eines Osterhasen. Dafür brauchen Sie einen großen oder zwei kleinere Bögen braunes Papier, eine Schere, einen Stift sowie Kleber. Zuerst wird die Grundform des Hasen, also runder Körper, runder Kopf und Ohren, aufgezeichnet. Davon brauchen Sie zwei Exemplare für Vorder- und Rückseite. Der Hasenkörper sollte unten mit einer geraden Linie abschließen, damit er auf dem Tisch stehen kann. Anschließend zeichnen Sie den Korb auf, das ist ein Rechteck in der Länge des Hasenkörpers mit beliebiger Breite und zwei gleich großen Seitenteile samt Falz an den langen Seiten. Schneiden Sie alles aus, der Falz wird nach innen geklappt und auch an den Linien zwischen den Rechtecken knicken Sie das Papier. Dieses Mittelstück wird nun mit dem Falz zwischen die beiden Hasenkörper geklebt und schon ist der Hase fertig.
  • Der einfache Korb: Noch einfacher ist es, wenn Sie einen sehr simplen Korb basteln. Dafür brauchen Sie ein Rechteck als Grundlage und vier Korbseiten, die sie direkt an das Rechteck zeichnen, auch hier sollte jeweils ein Falz zum Kleben vorhanden sein. Bestenfalls haben die Seiten die Form eines gleichschenkligen Trapezes, so geht der fertige Korb oben etwas weiter auseinander als unten. Ausschneiden, Falz umklappen und zusammenkleben. Mit einem Papierstreifen als Henkel ist der Korb auch schon fertig. Noch hübscher sieht er mit Wellenlinien an den Rändern aus.
  • Blumentöpfe und Becher: Upcycling ist ebenfalls eine gute Möglichkeit. Haben Sie alte Becher, etwa Kartons von Eiscreme mit Deckel oder gar Tontöpfe? Dann bemalen Sie diese doch einfach als Hase, verpassen dem Tierchen noch Ohren und füllen das Gefäß mit Ostergras. Schon ist ein einfacher Osterkorb fertig.
Egal ob Filz oder Papier: Beim Osterkorb werden Vorder- und Rückseite an der Grundfläche befestigt (Symbolbild).

Daneben gibt es noch die recht aufwendige Variante zum Flechten, für die Sie viele Anleitungen im Internet finden. Die Körbe können natürlich nicht nur aus Papier hergestellt werden, sondern wahlweise auch aus Filz oder Karton mit Stoff beklebt.

Und so geht ein selbst geflochtenes Osternest:

  • Osternest aus Holzschnitt: Hierfür brauchen Sie trockene, kleingeschnittene Zweige, Holzleim oder Kleister und einige Gefäße. Bestenfalls decken Sie eine Schale mit Folie ab, ehe Sie beginnen. Dann werden erstmal die Zweigstücke mit Leim oder Kleister gemischt und in die Schale gegeben. Nun Füllen Sie so lange auf, bis Sie ein schönes Nest haben. Für die richtige Form kann ein zweites (abgedecktes) Gefäß in der Mitte helfen. Dann sollte das Ganze bestenfalls ein paar Tage trocknen, ehe Sie es herauslösen. Mit Federn, bunten Eiern oder Moos dekoriert ergibt das ein schönes Nest, auch Anmalen ist natürlich erlaubt.
  • Osternest aus langen Zweigen: Bestenfalls Korkenzieherweide oder ähnliches, das schön kompakt ist. Sie können mit einem Zweig starten, der fest zum Kreis gebunden wird. Danach wickeln Sie weitere Zweige drum (oder binden jeweils Kreise und verbinden diese anschließend) und befestigen diese jeweils. Das kann nestförmig sein, also nach unten hin schmaler zulaufend, oder wie ein normaler Kranz. Ist die gewünschte Höhe erreicht, nutzen Sie Zweige, um den Boden zu bilden. Alternativ können Sie den Kranz auch auf eine Schale oder einen Untersetzer setzen. Falls es ein echtes Nest werden soll, können Sie auch wie beim Korbflechten mit einer Art Grundgerüst aus stabilen Zweigen arbeiten, um die dann geflochten wird.
  • Osternest aus Korken: Auch das ist eine schnelle und recht hübsche Option. Sie können die Korken entweder halbieren oder in normaler Größe nutzen. Zuerst wird eine Lage Korken kreisförmig zusammengeklebt. Das Ganze wiederholen Sie dann, jedoch sollte der Kreis diesmal etwas kleiner sein. Zudem benötigen Sie noch einen Boden, hier bestenfalls aus halbierten Korken. Nachdem alle Teile verklebt sind, setzen Sie die Ringe jeweils nach oben größer werdend auf den Boden und verkleben alles. Gut trocknen lassen und eventuell anmalen. Schon ist das Korken-Nest fertig.
Vor allem aus Zweigen ist schnell ein Osternest gebaut (Symbolbild).

Es gibt natürlich noch unzählige weitere Optionen. Eine schöne und einfache Variante für den Garten sind Höhlen aus Zweigen und Tannenzweigen. Dafür einfach die Zweige mit beiden Seiten in den Boden stecken, sodass ein Halbkreis entsteht, immer hintereinander und in kleiner werdenden Halbkreisen. Nun fädeln Sie die Tannenzweige so durch die Zweige, dass sie ein schönes, dichtes Dach geben. Auch das ist ein tolles Versteck für Ostereier und vor allem vor Regen geschützt.

Alle Osternester und Körbe lassen sich natürlich noch mit bunten Tulpen, Narzissen und anderen Blumen kombinieren, die teils in Reagenzgläsern auch direkt in die Nester eingeflochten werden können.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Shotshop

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