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Nachbarschaftsschreck Pflanzen: Diese Pflanzen sind der Alptraum Ihrer Nachbarn

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Von: Mattias Nemeth

Diese Pflanzen sind der Horror für Ihre Nachbarschaft, sei es aufgrund des Geruchs, der Gefährlichkeit oder der unberechenbaren Verbreitung.

München – Als Hobbygärtner kann man seine Nachbarn auf viele Arten verärgern. Der Kompost ist ein Mäusenest, das Fass mit der Brennnesseljauche verpestet die Luft, die Bienenzucht ist etwas zu nah am Zaun oder man hat einfach die falschen Pflanzen angebaut. Damit Letzteres nicht passiert, gibt es einige Pflanzen zu meiden oder mit besonderen Schutzmaßnahmen zu versehen.

Nachbarschaftsschreck Pflanzen: Diese Exemplare könnten für Streit sorgen

Manche Pflanzen breiten sich auch über Zaungrenze hinweg aus. Hier kann nur eine Wurzelsperre helfen, damit die Nachbarin oder der Nachbar nicht mehr von Ihren Pflanzen hat, als ihm/ihr lieb ist. Diese Pflanzen nehmen keine Rücksicht auf Grundstücksgrenzen oder Gartenzäune:

Vor allem Bambus und Topinambur können zu großen Problemen führen. Bambus kann mit seinen Wurzeln sogar die nachbarliche Terrasse sprengen oder die eigene. Topinambur hingegen ist nur schwer wieder aus dem Garten zu bekommen und ist mit seinen drei Metern auch nicht gerade klein und unauffällig. Er kann sogar andere heimische Pflanzen verdrängen, wie kraut&rüben berichtet. Deshalb sollten diese Pflanzen auf jeden Fall mit Wurzelsperren versehen werden.

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Nachbarschaftsschreck Pflanzen: Diese Blumen stinken bis zum Himmel

Aber auch, wenn sich die Pflanze aus dem nachbarschaftlichen Garten fernhalten, so können ihre Auswirkungen bis dorthin gelangen. Vor allem ihr Geruch. Riecht es beispielsweise nach nassem Hund, dann wächst sehr wahrscheinlich der Langgrifflige Rosenwaldmeister. Anders verhält es sich mit dem römischen Salbei. Dieser lockt nicht nur sehr zuverlässig die große Holzbiene an, sondern verströmt auch einen angenehmen Duft. Für andere jedoch riecht dieser Salbei nach Schweiß.

Etwas offensichtlicher ist da schon der Name der Pflanze, die den Geruch von verwesendem Fisch verbreiten kann, nämlich Stinkender Gänsefuß. Aber auch der Faulbaum hält, was sein Name verspricht. Seine Rinde riecht tatsächlich nach Fäulnis. Einen sehr ähnlichen Geruch verbreitet auch das Drachenwurz. Wenn es stattdessen eher penetrant nach Ziegenbock riecht, hat wohl jemand die Stinkstrohblume berührt.

Nachbarschaftsschreck: Gefährlich für Allergiker

Schlimmer als Gestank sind Pflanzen, die tatsächlich gesundheitliche Probleme auslösen können. Für Allergiker gibt es hierzulande wohl keine schlimmere Pflanze als Traubenkräuter oder auch Ambrosien genannt*. Diese haben so eine hohe Pollenkonzentration, dass sie bei Heuschnupfen-Patienten sogar Atemnot auslösen kann. In der Schweiz, Italien und Ungarn sind diese sogar meldepflichtig.

Die beliebte Thuja-Hecke kann durch seine ätherischen Öle, die in allen Pflanzenteilen sind, auch durch einen einfachen Hautkontakt schwere Reaktionen auslösen. Bei regelmäßigem Kontakt kann es sogar allergisches Asthma auslösen.

Mit etwas Rücksicht und Vorsicht kommen auch Hobbygärtner mit ihrer Nachbarschaft gut aus. Damit diese auch Spaß und Freude an ihren Garten haben, sollte auf gefährliche und stinkende Pflanzen möglichst verzichtet haben, wenn man nah beieinander wohnt. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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