Viele Gefahrenquellen

Mit diesen fünf Tipps machen Sie Ihren Garten jetzt absolut kindersicher

  • Jasmin Pospiech
    vonJasmin Pospiech
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Ein großer Garten ist für Kinder ein wahres Spieleparadies. Hier können sich richtig austoben, doch es gibt ein paar Fallen, die für die Kleinen gefährlich werden könnten...

München – Ein eigener Garten ist für viele Kinder ein Traum: Schließlich können sie herumtollen, bis sie müde sind und gleichzeitig ein Stück Natur erleben.

Mit diesen fünf Tipps machen Sie Ihren Garten jetzt absolut kindersicher

Außerdem können sie ab einem gewissen Alter bereits bei der Gartenpflege und -gestaltung mithelfen. Sei es beim Anpflanzen von Gemüse im Beet oder wenn Sie zum Beispiel selbst Hühner halten, indem die Kleinen jeden Morgen Eier aus dem Stall holen dürfen. (Hühner halten im eigenen Garten: Mit diesen Tipps gelingt es auch Ihnen als Anfänger)

Manche Eltern stellen ihren Kindern im Sommer auch Zelte auf, damit sie nachts draußen schlafen können. Andere wiederum besorgen ihnen Gerätschaften zum Spielen wie etwa Sandkästen oder Schaukeln.

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Dennoch wissen besorgte Mütter und Väter meist auch, dass das heimische Grün auch viele Gefahren bergen kann. Wer also kleine Kinder hat, sollte sich stets fragen, wie kindersicher sein Garten tatsächlich ist. Auf folgende Dinge sollten Sie also besser Acht geben:

1. Scharfes Werkzeug

Es ist verständlich, dass Gartenfreunde nach getaner Arbeit erst mal keine Lust haben, benutztes Werkzeug gleich wieder aufzuräumen. Doch wenn es länger im Gras herum liegt und dazu noch sehr scharf ist, kann das in einem bösen Unfall für die lieben Kleinen enden.

Daher sollten scharfe Messer, Scheren oder Sägen am besten sofort nach Gebrauch weggeräumt werden. Das gilt übrigens auch für Harken oder herumliegende Hacken. Ihre Zinken sind ebenfalls spitz und können eine Gefahrenquelle darstellen. (Gartengeräte kaufen: Das gehört zur Grundausstattung eines jeden Gärtners)

Auch Pflanzenschutzmittel oder Dünger bestehen meist aus sehr aggressiven Lösungen und sollten daher außerhalb der Reichweite von Kindern sorgfältig verwahrt werden.

2. Wasser im Garten

Ein Teich sorgt als Oase im heimischen Grün für Entspannung und Erholung, während ein Swimmingpool Kindern besonders im Sommer viel Spaß im erfrischenden Nass bringt. Doch beides hat auch seine Schattenseiten: Schließlich birgt Wasser im Garten auch ein großes Risiko, sofern die Kinder unbeaufsichtigt schwimmen oder spielen. Kinder, die noch gar nicht schwimmen können, sollten ohne Frage keinen Zugang zu Pool & Co. haben. (Gartenteich rechtzeitig winterfest machen – So gehen Sie Schritt für Schritt vor)

Auch im Winter sollten Sie dafür sorgen, dass die Wasserflächen gut abgedeckt sind, damit keiner der Kleinen womöglich noch einbricht. Aber auch offene Regentonnen oder Tanks dürfen nicht vergessen werden. Kinder wollen entdecken und wenn eines kopfüber hineinfällt, kann das fatale Folgen haben. Daher sollten Sie auch auf Tonne & Co. stets einen Deckel haben und diese verriegeln.

3. Giftige Pflanzen

Herbstzeitlose, Efeu und rohe Kartoffeln: Einige Pflanzen im Garten können zum Teil sehr giftig sein. Bei manchen von ihnen reichen schon Berührungen aus, um teils lebensbedrohliche Reaktionen auszulösen. Daher sollten Sie den Blauen Eisenhut, den Sibirischen Storchschnabel & Co. besser nicht im Garten mit Kindern anpflanzen. (Blühende Herbstzeitlose: Extrem giftig – und doch jetzt im Garten gerade so wichtig)

Übrigens: Was viele zudem nicht wissen, ist, dass auch einige Zimmerpflanzen wie der Weihnachtsstern oder das Alpenveilchen sehr giftig sind. Daher sollten Sie sich gut überlegen, ob Sie diese im eigenen Heim wirklich aufstellen wollen.

Das sollten Eltern im Blick haben und die Kinder schon frühzeitig darüber aufklären. Grundsätzlich gilt die Faustregel, dass nichts einfach so in den Mund genommen oder verschluckt werden sollte.

Doch was ist, wenn Sie gemeinsam ein Gemüsebeet angelegt haben? Dann empfiehlt es sich, die Kleinen genau darin zu unterweisen, welche Pflanzen wann gegessen werden können. Oftmals lässt sich das bereits daran erkennen, dass sie unangenehm riechen oder sogar bitter schmecken.

4. Stromanschlüsse und -geräte

Ein Smart Garten hat viel für sich: Schließlich läuft hier im heimischen Grün alles automatisch ab – sei es die Bewässerung, das Rasenmähen oder auch die Beleuchtung. Doch vor allem letztere kann eine Gefahrenquelle für Kleinkinder werden. Das gilt besonders für offene Steckdosen, die im Außenbereich oft zu finden sind. Diese sollten, genauso wie Steckdosen im Haus, daher stets mit einer Kindersicherung versehen sein.

5. Spielgeräte

Wer kleine Kinder hat, sollte regelmäßig Spielgeräte wie Klettergerüste, Schaukeln oder Baumhäuser darauf untersuchen, ob sich diese noch in einem guten Zustand befinden. Achten Sie darauf, dass alle Schrauben auch wirklich fest sitzen oder Leitern & Co. stabil sind. Ansonsten droht Verletzungsgefahr für die Kleinen. Dies sollten Sie ganz besonders nach dem Winter tun, wenn Kälte, Frost und Wind ihr Übriges tun.

Rubriklistenbild: © imago images / Westend61

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