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Blumen und Blätter pressen: Das sind die besten Methoden dafür

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Von: Franziska Irrgeher

Pflanzen zu pressen, um sie haltbar zu machen, hat lange Tradition. Viele haben das als Kind bereits ausprobiert, doch es gibt einige besonders gute Methoden.

München – Blumen oder Blätter zu pressen, ist eine Bastel-Idee, die meist im Sommer oder zum Herbstanfang aktuell wird. Denn mit dem kommenden Herbst haben viele Naturfans schon wieder Sehnsucht nach bunten Sommerblumen oder etwas Natur in der eignen Wohnung. Um Blätter oder Blüten zu pressen und trocknen gibt es einige gute Methoden. Es muss ja nicht immer das schwere Buch sein.

Blumen und Blätter pressen: Das sind die besten Methoden

Blumen wurden früher meist getrocknet, um sie haltbar zu machen. Entweder um besonders hübsche oder seltene Exemplare auszustellen oder einfach, damit sie uns zu Hause an einen schönen Ausflug oder einen besonderen Moment erinnern. Inzwischen wird damit auch oft gebastelt und dank Upcycling so mancher Gegenstand aufgewertet. Natürlich gibt es für das Konservieren von Blüten diverse Methoden, einige davon recht extravagant. So lassen sich beispielsweise sogar Pusteblumen haltbar machen und Rosen in Wachs tauchen, um sie zu konservieren.

Blumen und Blätter pressen: Geeignete Pflanzen

Doch wer einfach nur ein paar Blätter Glücksklee, schönes Herbstlaub oder hübsche Blüten trocknen möchte, sollte sie bestenfalls pressen. Das ist meist einfacher, nur bestimmte Pflanzen wie Strohblumen oder Rosen behalten ansonsten recht zuverlässig auch trocken ihre natürliche Form. Filigrane Blüten dagegen würden ohne die Flüssigkeit zusammenfallen und eher wie ein Häufchen Elend wirken. Pressen ist daher gut und dafür gibt es weitaus mehr Methoden, als die Pflanzen in schwere und dicke Bücher zu legen.

Grundsätzlich lassen sich die Blüten folgender Blumen beispielsweise wunderbar pressen:

Bei Blättern dagegen ist die Auswahl schier grenzenlos. Bei zu viel Feuchtigkeit können Blüten erst noch in Papier eingeschlagen werden. Nutzen Sie nur makellose Blüten ohne Schädlinge oder Krankheiten.

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Zu sehen ist Echtes Johanniskraut als gepresste pflanze in einem Herbarium, das von zwei Händen gehalten wird (Symbolbild).
Für ein Herbarium eignen sich gepresste Blumen perfekt (Symbolbild). © F. Hecker/Imago

Blumen und Blätter pressen: Die besten Methoden

Sind die Blüten geerntet oder die Blätter gesammelt, kann es auch schon losgehen. Ideal wäre natürlich eine richtige Blumenpresse, aber die ist keine Voraussetzung. Es gibt einige bewährte Methoden, um Pflanzen zu pressen. Anschließend dienen sie meist als Zierde für Deko-Elemente wie Windlichter, Blumenvasen oder Karten. Vor allem für Kinder sind auch Bilder interessant, auf die getrockneten Pflanzen geklebt werden.

Doch zuerst muss die Pflanze gepresst werden, das geht so:

Anschließend kann der Kreativität freier Lauf gelassen werden. Besonders hübsch sehen getrocknete Pflanzen auf selbst beklebten Windlichtern und Flaschen oder Gläsern aus. Sie können auch Hinterglasbilder damit gestalten. Wer dagegen nur einige essbare Blüten trocknen möchte, hat es etwas einfacher und kann sie einfach im Backofen oder an der Luft trocknen.

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