Zu sehen ist ein Stück eines WPC-Zauns. Der Gartenzaun hat Holzoptik und einen gräulichen Ton (Symbolbild).
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Ein WPC-Gartenzaun besteht aus Holz und Kunststoff (Symbolbild).

Holzoptik, die lange hält

WPC-Gartenzaun: Kosten und Haltbarkeit und andere Vorteile

  • Anna Katharina Küsters
    vonAnna Katharina Küsters
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Wer nicht viel Zeit hat, seinen Gartenzaun zu pflegen, wählt am besten einen WPC-Zaun. Das Gemisch aus Holz und Kunststoff ist langlebig und sehr pflegeleicht.

  • Der WPC-Zaun ist ein langlebiger und pflegeleichter Sichtschutz für den Außenbereich.
  • WPC ist ein Material-Mix aus Kunststoff und Naturfaser wie zum Beispiel Holz.
  • Der Gartenzaun aus WPC ist in unterschiedlichen Farben erhältlich.

Wermelskirchen – WPC steht für den englischen Ausdruck „Wood Plastic Composite“. Übersetzt heißt das Kunststoff-Verbundwerkstoffe. Es ist ein beliebtes Material für Gartenzäune beziehungsweise Sichtschutzzäune und eignet sich besonders für diejenigen, die ihrem Garten ein schönes, gemütliches und blickgeschütztes Ambiente verleihen möchten. Neben dem ästhetischen Aspekt ist WPC zudem sehr pflegeleicht. Im Gegensatz zu einem Holzzaun ist kein regelmäßiges Ölen nötig.

Passend zu den persönlichen Vorlieben ist der WPC-Gartenzaun in attraktiven Farbvarianten wie Anthrazit oder Braun erhältlich. Wer seinen Garten nur mit einem leichten dekorativen Akzent einzäunen möchte, wählt einen WPC-Gartenzaun mit Grube. Dabei ist der Zaun niedriger und der Abstand zwischen den Latten größer, was die Abgrenzung vom nächsten Grundstück etwas auflockert.

WPC-Gartenzaun: Vorteile des Materialmixes

Für einen WPC-Gartenzaun sprechen verschiedene Argumente. Laut des Hagebaumarkts sind dies zum Beispiel:

  • Stabilität
  • Haltbarkeit
  • Pflege
  • umweltfreundlich

Aufgrund des Materialmixes aus Holz und Kunststoff ist ein WPC-Zaun sehr langlebig und stabil. WPC-Zäune haben einen Stahlkern, sodass sich diese Zaunart im Gegensatz zu einem Doppelstabmattenzaun gut als Sichtschutzzaun und auch als Windschutz eignen. Aufgrund eines bestimmten Oberflächenschutzes ist ein Verkratzen ausgeschlossen und Gärtnerinnen und Gärtner können Schmutz einfach abwischen. Gartenfans müssen den Zaun nicht regelmäßig einölen, da WPC unempfindlich gegenüber verschiedenster Witterung ist. Auch aus ökologischer Sicht ist ein WPC-Zaun zu empfehlen, da seine Bestandteile wie bei einem Holzzaun alle recycelbar sind. 

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass WPC die guten Eigenschaften seiner beiden Materialelementen verbindet und davon profitiert. Das Material des Gartenzauns besteht aus 70 Prozent Holz und 30 Prozent Kunststoff. Dabei sorgen die 70 Prozent Holz für die meist nicht-künstliche Optik des Zaunes und die 30 Prozent Kunststoff für die Langlebigkeit. Der Zaun verliert innerhalb des ersten Jahres etwa zehn Prozent seiner Farbe, anschließend bleibt die Optik konstant erhalten.

WPC-Gartenzaun: Das kostet ein WPC-Gartenzaun

Der Preis von Gartenzäunen richtet sich in erster Linie nach der Qualität des Materials. Die Planung ist das A und O, wenn es um die genaue Kalkulation der Zaunkosten geht. Grundsätzlich muss die Länge des Zauns gemessen werden. Nach der Länge errechnen Gartenfans dann die Anzahl der Zaunelemente und der notwendigen Pfosten. Aus der Anzahl der Pfosten und Zaunelemente ergibt sich die Stückzahl der benötigten Befestigungsschrauben und -materialien. Die Pfosten müssen Heimwerkern fest im Boden verankern, weswegen ein sicheres Fundament unabdingbar ist. Soll ein zusätzliches Element wie zum Beispiel ein WPC-Gartenzaun mit Tür einen Platz im Zaun finden, fallen höhere Kosten an. Folgende Punkte bestimmen die Kosten eines WPC-Zauns: 

  • Anzahl der WPC-Gartenzaun Elemente
  • Auswahl der Farbe oder Optik wie Weiß, Anthrazit, Braun oder Holzoptik
  • Anzahl der Pfosten
  • Fundament (zum Beispiel Beton) und das Material Bodenbefestigung
  • Befestigungs- und Verstärkungsmaterial (Zaun an Pfosten)

Der WPC-Sichtschutzzaun liegt preislich meist etwas über dem der Holzzäune. Dabei beläuft sich der Preis laut dem Baumarkt Obi auf ungefähr 80 bis 110 Euro pro laufenden Meter. Allerdings sollten Gartenfans nicht vergessen, dass bei einem Holzzaun noch weitere Kosten zur Instandhaltung anfallen, etwa für Öl oder Farbe. Noch teurer sind Metallzäune. Sie liegen preislich zwischen 150 und 200 Euro. Doppelstabmattenzäune müssen Gartenfans beispielsweise noch verkleiden oder mit Pflanzen versehen, bevor sie als Sichtschutz dienen.

WPC-Gartenzaun: Der Unterschied zum BPC-Gartenzaun

Wer einen noch natürlicheren Look haben möchte, kann auch auf BPC-Zäune zurückgreifen. BPC steht für „Bamboo Plastic Composite“, also für ein Bambus-Kunststoff-Verbund. In den meisten Fällen setzen sich die Materialien zu 60 Prozent aus Bambus, 30 Prozent aus Polyethylen und zehn Prozent aus weiteren hinzugefügten Additiven. Die Haptik ist etwas feiner als bei WPC-Gartenzäunen, BPC-Zäune eignen sich aber auch sehr gut als Sichtschutzzaun. Auch BPC-Zäune zeichnen sich durch ihre extreme Langlebigkeit aus und sind sehr pflegeleicht. 

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