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Zitronenbaum pflegen: So trägt er nach dem Winter Früchte

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Von: Mattias Nemeth

Zitronen sind ein sehr gesundes Obst und dürfen auch in keiner Küche fehlen. Doch Zitronen müssen nicht immer aus dem Supermarkt stammen, auch in Deutschland klappt der Anbau.

München – Früher wurden Zitronen und andere Zitrusfrüchte in Deutschland nur in den sogenannten Orangerien angebaut. Mittlerweile kann das Obst auch ohne diese speziellen Gewächshäuser angebaut werden. Mit der richtigen Pflege und Sortenauswahl können auch Zitronen im Freiland angebaut und geerntet werden. Allerdings gibt es dabei einige Punkte zu beachten.

Zitronenbaum pflegen: So trägt er nach dem Winter Früchte

Möchte man Zitronen selbst anbauen, dann ist die Auswahl der richtigen Sorten entscheidend. Hat man nämlich wenig Platz zum Überwintern*, sollte man sich für eine winterharte Zitronensorte entscheiden. Während diese erst im April blühen, können im Haus überwinterte Pflanzen bereits Anfang des Jahres blühen. Das hängt vor allem von der Temperatur ab. Wenn die Zitrone nämlich kühl steht, braucht sie weniger Wasser und kaum Pflege. Allerdings blühen sie dann eher später. Wenn sie im Warmen überwintert werden, muss ein bisschen mehr beachtet werden:

Ein Zitronenbaum mit Frucht im Topf. (Symbolbild)
Zitronen können auch bei uns geerntet werden. (Symbolbild) © Julija Sapic/Imago

Bei beiden Varianten sollte die Zitrone nur gegossen werden, wenn die Erde wirklich abgetrocknet wird. Denn zu hohe Feuchtigkeit kann nicht nur der Wurzel schaden, sondern auch die Bildung von Blüten und somit auch Früchten verhindern oder diese absterben lassen.

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Zitronenbaum pflegen: Frühlingsarbeiten und vermeidbare Fehler

Bilden sich bereits Anfang des Jahres Blüten, dann sollte man die Pflanze nicht für eine Befruchtung ins Freie stellen. Denn natürlich ist besser, wenn Bienen die Pflanze bestäuben, aber das wird in den kalten Monaten nicht geschehen und ist auch nicht notwendig. Zudem kann die Blüte durch witterungsbedingte Einflüsse beschädigt und sogar zerstört werden. Im Frühjahr kann die Zitrone geschnitten werden, allerdings sollten nur abgestorbene oder beschädigte Äste und Zweige vorsichtig geschnitten werden. Alle drei bis fünf Jahre sollte die Zitruserde erneuert und die Pflanze umgetopft werden, am besten Mitte Februar bis Mitte März, wie kraut&rüben berichtet. Bei zu vielen Früchten sollten einige heranreifenden Zitronen abgetrennt werden, um den anderen Früchten das Heranreifen zu ermöglichen. Somit lohnt sich der Pflegeaufwand und Sie können schon bald Ihre eigenen Zitronen ernten. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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