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Zahnpasta selbst herstellen: So gelingt die natürliche Zahnpflege

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Von: Joana Lück

Herkömmliche Zahncremes sind voll von unnötigen Zusatzstoffen und Chemikalien. Mit diesen wenigen Zutaten aus dem Garten stellen Sie die Zahnpasta selbst her.

Leipzig – Sie sollen die Zähne weiß machen, vor schlechtem Atem schützen, natürlich Karies bekämpfen oder am besten gleich alles auf einmal. Doch sind die bunten Pasten aus der Drogerie unbedenklich oder gibt es womöglich eine kostengünstigere, gesündere Alternative? Hier erfahren Sie, welche Zutaten Sie für eine natürliche Zahnpasta benötigen.

Zahnpasta selbst herstellen: So gelingt die natürliche Zahnpflege

Genau wie bei der Auswahl von der richtigen Zahnbürste* öffnet man beim Thema Zahncreme ebenfalls eine Büchse der Pandora. Die tagtägliche Zahncreme sollte vor allem vor Karies schützen und das Zahnfleisch pflegen. Zwei Eigenschaften, die Kokosöl und Natron zugesagt werden. Das benötigen Sie für eine selbst hergestellte Zahncreme:

Zahncremetube ausgedrückt auf orangefarbenem Hintergrund mit Minzblatt. (Symbolbild)
Zahnpasta kann auch kostengünstig und gesund selbst hergestellt werden. (Symbolbild) © Shotshop/Imago

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Für die Herstellung der natürlichen Zahncreme das Kokosöl in einen Topf geben und leicht erwärmen, damit es flüssig wird. Nicht aufkochen! Das Natronpulver gut darin auflösen lassen. Minzöl hinzugeben und alles noch einmal gut verrühren. Schnell in das Gefäß umfüllen, denn das Gemisch wird beim Abkühlen wieder hart. Die Zahncreme hält sich ein paar Wochen und bleibt länger frisch, wenn sie mittels eines Spatens entnommen wird.

Zahnpasta selbst herstellen: Fluorid oder kein Fluorid

Fluorid steht regelmäßig unter Verdacht, negative Gesundheitsfolgen zu haben. Von Übelkeit, Störungen des Nervensystems bis hin zu Vergiftungserscheinungen werden dem Verzehr von Fluorid alles zugesagt. Allerdings muss man davon eine größere Menge aufnehmen, als es bei einem Mal Zähne putzen der Fall ist. Laut dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) sind Aminfluorid und Zinnfluorid zum Beispiel Stoffe, die in der Zahnmedizin eine wichtige Rolle spielen. Besonders für den Zahnschmelz sollen sie unterstützend wirken, aber auch Karies verhindern. Kokosöl kann in der Zahnmedizin aber ebenfalls als hilfreich gesehen werden, da es eine antibakterielle sowie entzündungshemmende Wirkung hat. Natron ist hilfreich, Säuren zu neutralisieren und es entfernt zudem Plaque. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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