Zu sehen sind Hände, die einen Haufen Erde mit einem Regenwurm darauf halten (Symbolbild).
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Regenwurmhäufchen sollten Gartenfreunde nicht beunruhigen (Symbolbild).

Ungebetene Hinterlassenschaften

Wurmhäufchen: So entfernen Sie sie und das machen Regenwürmer mit dem Rasen

  • Anna Katharina Küsters
    vonAnna Katharina Küsters
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Kleine, klebrige Wurmhäufchen von Regenwürmern auf dem Rasen sind im Herbst und frühen Winter keine Seltenheit. Gartenfreunde müssen sich aber nicht darüber ärgern oder Sorgen machen.

München – Über Regenwürmer freuen sich die meisten Gärtnerinnen und Gärtner, denn sie sind ein Zeichen für einen gesunden Boden und lockern das Erdreich zusätzlich auf. Im Herbst und frühen Winter entdecken Gartenfreunde aber auch vermehrt Regenwurmhäufchen auf ihren Rasenflächen.

Wurmhäufchen: So werden Sie sie los und das machen Regenwürmer mit dem Rasen

Regenwürmer sind grundsätzlich ein Zeichen für einen gesunden und stabilen Garten. Die Würmer durchmischen mit ihrer Aktivität den Boden, lockern das Erdreich und versorgen es mit Sauerstoff. Im Herbst und frühen Winter sind aber immer wieder Wurmhäufchen auf dem Rasen zu finden. Diese Häufchen nennen Experten auch Ton-Humus-Komplex und sie sind laut t-online ein sehr effektiver Dünger. Grundsätzlich gilt der Regenwurm also als Nützling und Gartenfreunde sollten sich über Besuch von vielen Regenwürmern freuen. (Rasen: In fünf Schritten zur winterfesten Grünfläche)

Die Tiere fressen sich dabei durchs Erdreich, wobei sie sich auf organisches Material konzentrieren. Im Körper des Regenwurms wird dieses dann zu wertvollem Humus verarbeitet. Und dabei sind sie wahre Überlebenskünstler. Denn solange es feucht genug ist, überleben sie auch in stark überschwemmten Gebieten. Eine regenreiche Zeit im Herbst und Winter macht dem Wurm also nichts aus. (Weißer Schimmel im Garten: Deshalb tritt er im Herbst vermehrt auf und das können Sie tun)

Wurmhäufchen: Das hilft gegen die Hinterlassenschaften

Wer kann, sollte also die Wurmhäufchen liegen lassen. Wen es jedoch sehr stört, kann verschiedene Maßnahmen ergreifen. Gegen die Wurmhäufchen hilft laut merkur.de* zum Beispiel mineralischer Dünger. Denn Regenwürmer mögen keinen mineralischen Dünger und verlassen den Garten. Daneben hilft noch:

  • Vertikutieren im Frühjahr
  • Groben Sand auf freie Rasenstellen geben
  • Würmer absammeln

Aufgrund des Sandes trocknet die obere Schicht des Rasens etwas aus. Genau so viel, dass sich die Würmer in die Tiefen des Erdreiches zurückziehen und nicht mehr so schnell ihre Wurmhäufchen auf dem Rasen ablegen. Wen die Anzahl der Regenwürmer stört, kann sie auch vom Rasen absammeln und an einem anderen Ort wieder aussetzen. (Silberfische in der Wohnung: Das sind die Ursachen und so können Sie sie bekämpfen)

Neben den Regenwürmern gibt es im Garten auch noch sogenannte Kompostwürmer. Im Gegensatz zum normalen Regenwurm entstehen aufgrund seiner Fortbewegung keine Tunnel und er produziert krümeligen, nährstoffreichen Humus. Gartenfreunde setzen ihn im Gegensatz zum normalen Regenwurm gezielt für eine bessere Kompostierung ein. Auch daran sehen Pflanzenfans, wie wichtig die Arbeit der Tiere für den Garten ist. Ein Grund zur Sorge bei Wurmhäufchen ist definitiv nicht gegeben. (Wurmkiste: So funktioniert das Kompostieren mit Würmern) *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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