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Voranzucht im Januar: Das sollten Sie aussäen und das auf keinen Fall

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Von: Mattias Nemeth

Den Gärtnern juckt es bereits in den Fingern. Es wird bereits mit wachsender Ungeduld auf den Beginn der Voranzucht im Januar hingefiebert.

München – In den Gartengruppen auf den sozialen Medien entbrennt jedes Jahr aufs Neue eine hitzige Diskussion darüber, was bereits im Januar angebaut werden kann und was nicht. Vor allem das Thema Tomatenvoranzucht lässt die ein oder andere Standpunktverteidigung etwas unkonstruktiver ausfallen. Doch was kann denn nun im Januar vorgezogen werden und was nicht?

Voranzucht im Januar: Das sollten Sie aussäen und das auf keinen Fall

Tatsächlich lässt sich diese Frage gar nicht so einfach beantworten. Denn viel hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab. So ist eine Voranzucht von Tomaten im Januar durchaus möglich, aber nur mit der wechselnden Wärme – zur Keimung wärmer, als Jungpflanze kühl – und künstlichem Pflanzlicht. Denn Tomaten neigen bei einer zu frühen Anzucht zur Vergeilung, vor allem bei zu warmen oder zu dunklen Aufzuchtsplätzen. Deshalb ist es eher zu empfehlen, diese erst ab Mitte oder Ende Februar vorzuziehen.

Bei anderen Pflanzen sollte sogar im Januar mit der Voranzucht begonnen werden, damit die Pflanzen ausreichend Zeit haben, genügend Früchte auszubilden und auszureifen. So zum Beispiel:

Im Januar können Sie außerdem beginnen die frühen Saatkartoffeln vorzutreiben. 

Eine Topf mit Blumenzwiebeln, neben einer Schale mit ganz jungen Keimlingen auf einer Fensterbank. (Symbolbild)
Das hellste Fensterbrett ist der beste Ort für die Voranzucht. (Symbolbild) © YAY Images/Imago

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Voranzucht im Januar: So klappt es mit der Anzucht

Damit die Pflanzen sich auch richtig entwickeln können, gibt es bei der Voranzucht ein paar Tricks, die Sie beachten können. So können Sie mit einem Bad in abgekühlten Kamillentee auf die Sprünge helfen. Im Teebad sollten Sie 12 bis 24 Stunden einweichen. Zudem kann in die Anzuchts- oder Kokoserde auch Wurmhumus beigemischt werden, damit die Samen besser keimen. Mit einer Ballbrause lassen sich die Keimlinge besser gießen, ohne dass sie beschädigt werden. Ein helles Fensterbrett mit darunterliegendem Heizkörper ist ideal zur Anzucht. Wer auf Nummer sichergehen will, für den gibt es auch beheizte Zimmergewächshäuser. Denn bei einer Keimtemperatur von etwa 25 Grad keimen die Samen von beispielsweise Paprika und Chilis besonders gut, wie kraut&rüben berichtet.*wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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