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Resistente Tomatensorten: Acht Sorten, die Sie jetzt ausprobieren sollten

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Von: Mattias Nemeth

Durch die unberechenbare Witterung haben es sehr robuste Sorten schwer, nicht an Kraut- und Braunfäule zu erkranken. Sind folgende Sorten besser geeignet?

München – Es gibt sehr viele verschiedene Tomatensorten, alle mit diversen Eigenschaften wie Resistenzen und Anbaupräferenzen. Beachtet man diese nicht beim Anbau, dann kann dies zu einem erhöhten Risiko von Pflanzenkrankheiten führen. Andersherum kann mit gezielter Sortenauswahl auch für jeden Platz die richtige Sorte gefunden werden und so auch die Kraut- und Braunfäule ausgebremst werden.

Resistente Tomatensorten: Diese sollten Sie nächstes Jahr anbauen

Grundsätzlich gibt es einige Sorten, die besser mit den Witterungen zurechtkommen als andere. Bei diesen spricht man von Freilandtomaten. In Jahren, in denen es eher feucht und nass ist, sind diese Sorten grundsätzlich eine gute Wahl, auch für den geschützten Anbau. Gute Freilandsorten sind zum Beispiel:

Eine bunte Auswahl an Tomaten. (Symbolbild)
Tomatensorten sind nicht nur durch Farben und Formen unterschiedlich. (Symbolbild) © Francis Joseph Dean/Imago

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Resistente Tomatensorten: Diese sollten Sie nächstes Jahr anbauen

Neben und unter den Freilandtomaten gibt es aber auch Sorten*, die besonders robust gegenüber der Kraut- und Braunfäule sind. Wenn Sie viele Sorten anbauen, dann kann es sich auch lohnen, diese toleranteren Sorten zwischen die anderen zu pflanzen. Dadurch kann die Ausbreitung der Kraut- und Braunfäule etwas verlangsamt werden, sollte sie ausbrechen. Bei dieser Krankheit lassen sich die Pilz-Sporen auf den Blättern nieder und verursachen graugrüne Flecken, die sich später braun bis schwarz färben, wie kraut&rüben berichtet.

Wildtomaten und Johannisbeertomaten sind generell robuster gegen die Braunfäule. Sie müssen nicht ausgegeizt werden sind von kleinerer Statur. Weitere Sorten, die relativ gut mit der Kraut- und Braunfäule zurechtkommen:

Resistente Tomatensorten: Was Sie wissen sollten

Tomaten, die tolerant gegen Kraut- und Braunfäule sind, sind keineswegs dagegen immun. Auch sie können von dem schädlichen Pilz befallen werden. Allerdings passiert dies verzögert oder die befallenen Pflanzenteile sterben ab, wodurch sich der Pilz nicht oder stark verlangsamt ausbreiten kann. Wieder andere werden zwar befallen, können sich aber nach Entfernen der befallenen Pflanzenteile sehr schnell erholen. Eine komplett Kraut- und Braunfäule freie Sorte gibt es leider nicht. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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