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Tigerlilie: Das macht die winterharte Pflanze so beliebt bei Hobby-Gärtnern

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Von: Joana Lück

Eine orangerote Lilie mit violetten Flecken. (Symbolbild)
Tigerlilien begeistern mit ihrer exotischen Optik. (Symolbild) © Blickwinkel/Imago

Tigerlilien sind die wohl exotischste Art der Lilien, aber pflegeleichter, als viele annehmen. So haben Sie lange Freude an der schönen Blume.

Hamburg – Gerade jetzt, wenn die Tage kürzer werden und die mangelnde Sonnenstrahlung einem auf das Gemüt schlägt, sind wir dankbar für jeden Farbklecks. Ein echter Blickfang im Blumenbeet sind Tigerlilien. Mit ihren leuchtend pinken, orangefarbenen oder roten Blüten und den schwarzen Punkten ist die schlechte Laune beim Anblick dieser Pflanze wie weggeflogen.

Tigerlilie: Das macht die winterharte Pflanze so beliebt bei Hobby-Gärtnern

Laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) werden Tigerlilien im September gepflanzt, da die Wurzeln so noch genügend Zeit haben, sich im Boden zu verankern, bevor der erste Frost kommt. Wichtig ist zudem, dass man beim Pflanzen in schwere Böden etwas Sand mit ins Pflanzloch gibt. So kann keine Staunässe entstehen, welches die Zwiebeln zum Faulen bringen könnte.

Eine orangefarbende Tigerlilie von der Seite betrachte. (Symbolbild)
Dank der gebogenen Blüte hat die Pflanze einen exotischen Look. (Symbolbild) © Robert L. Potts/Imago

Die Tigerlilie (Lilium lancifolium) gehört zur großen Gattung der Lilien und kommt ursprünglich aus Ostasien, wo sie in Höhen zwischen 500 und 2.500 Metern gedeiht. Kein Wunder also, dass sie bei einer solchen Höhe eisige Kälte gewohnt ist. Die winterharte Tigerlilie ist pflegeleichter, als ihr filigranes Aussehen vermuten lässt. Diese Voraussetzungen benötigt Lilium lancifolium:

Die Tigerlilie wächst in etwa 15 Zentimetern Tiefe aus Zwiebeln heran. Wichtig ist, dass die Zwiebeln immer gleich nach dem Kauf und mit den Spitzen nach oben gepflanzt werden. Werden die Blumen im Herbst gepflanzt, kann man mit den ersten Blüten im darauffolgenden Frühsommer rechnen. Die Blüten biegen sich im Laufe der Zeit nach Außen und legen die Kapselfrüchte frei.

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Tigerlilie: Auch drinnen eine schöne Dekopflanze

Die Tigerlilie kann übrigens auch im Topf als Zimmerpflanze gehalten werden. Die Erde sollte dafür leicht feucht sein, aber es darf niemals Staunässe entstehen. Auch sollte die Temperatur in Ihrer Wohnung nicht zu warm sein und die Pflanze möglichst auf der Fensterbank stehen. Falls Sie mal der Hunger überkommen sollte, können Sie auch gerne von der exotischen Schönheit naschen, denn alle Teile bis auf die Samen sind essbar. In Asien gelten die Zwiebeln der Tigerlilie sogar als Nahrungs- und Heilmittel und werden bei Erkältungen und Entzündungen* eingesetzt. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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