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Tamariske: So verwenden und pflegen Sie die winterharte Staude

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Von: Joana Lück

Eine Sommertamariske mit lilafarbenen Blüten. (Symbolbild)
Tamarisken können Höhen von bis zu zehn Metern erreichen. (Symbolbild) © M. Kuehn/Imago

Tamarisken sind bekannt für ihre äußerst schönen Blüten in Rosa, Weiß oder Lavendelfarben. Praktisch ist, dass die robuste Pflanze auch problemlos durch den Winter kommt.

München – Tamarisken (lateinisch Tamarix) stammen ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet, sind mittlerweile aber an sonnigen Standorten weiter im Norden auffindbar. Sogar im Alpenvorland werden regelmäßig Exemplare gesichtet. Meist handelt es sich dabei um die Frühlings-Tamariske (Tamarisk parviflora), die durch ihr sehr schnelles Wachstum und die langen, ausladenden Triebe mit den charakteristischen Blüten in Rosa besticht.

Tamariske: So verwenden und pflegen Sie die winterharte Staude

Die winterharte Staude steckt Temperaturen bis ca. minus zehn Grad locker weg und braucht keine besondere Abdeckung. Junge Pflanzen können aber etwas empfindlich auf Frost reagieren, weshalb neue Pflanzen vorzugsweise erst im Frühjahr angepflanzt werden sollten. Im Winter färbt sich die Rinde der Tamariske dunkelbraun bis schwarz. Wenn die vielen filigranen Äste dann mit Schnee bedeckt sind, gibt dies ein idyllisches Bild.

Besonders in der Nähe vom Meer ist die Tamariske ein idealer Baum, denn er ist resistent gegen Salz und Windböen. Hiesige Exemplare erreichen vorwiegend eine Höhe von zwei bis drei Metern, während Exemplare an weiter südlichen Standorten sogar fünf bis zehn Meter hoch werden können. Aufgrund der unterschiedlichen Wuchshöhe der Tamarisken lässt sich das Gewächs für folgende Zwecke einsetzen:

Lediglich in der Nähe eines Balkons können die schönen Blüten, die von Mai bis in den September zu sehen sind, eher Fluch als Segen sein: Dann fallen sie nämlich in großer Zahl zu Boden und müssen beseitigt werden.

Tamariske: Rückschnitt und Boden

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Wenig Wasser ist für die Tamariske kein Problem und sie überstehen sogar sowohl lang anhaltende Dürreperioden als auch zeitweise Überflutung. Der Boden sollte aber kalkhaltig sein, dafür ist auch kein düngen notwendig. Wer sicher gehen möchte, dass die Pflanze regelmäßig und zahlreich ihre Blüten zeigt, der sollte sie nach der Blütezeit leicht an den vorderen Ästen stutzen. Bei zu radikalen Schnitten blüht das Gewächs dann allerdings erst wieder im Folgejahr.

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