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Stockrosen und Malven: Warum Sie die Blumen im Garten haben sollten

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Von: Franziska Irrgeher

Stockrosen und Malven finden sich besonders oft in Bauerngärten. Aber auch in jedem anderen Garten sind die hübschen Blumen eine wahre Augen- und Bienenweide.

München – Ein Bauerngarten beinhaltet nicht nur strukturiert angelegte Beete mit Gemüse und Kräutern, sondern oft auch schöne Blumen. Allen voran verbinden wir die Stockrose oder Malve mit Bauerngärten. Bei Malven und Stockrosen ist die Sache ähnlich wie bei Osterglocken und Narzissen. Jede Stockrose ist eine Malve, aber nicht jede Malve ist eine Stockrose. Egal für welche Sie sich entscheiden, sie verschönert den Garten nicht nur, sondern ist auch meist nützlich.

Stockrosen und Malven: Warum Sie die Blumen im Garten haben sollten

Und um die Verwirrung gleich komplett zu machen: Auch der Hibiskus ist ein Malvengewächs. Grundsätzlich umfasst die Gattung der Malven rund 30 Arten, sowohl ein- als auch mehrjährige. Die Pflanzen sind vor allem auch im Garten leicht anzubauen. Ob Bauerngarten, Staudengarten, Beeteinfassung, neben Gehölzen oder Kräutern – Malven passen eigentlich an jeden Ort im Garten.

Allen voran steht die Wilde Malve (Malva sylvestris), die sich, einmal gesät, auch gerne von selbst im Garten ausbreitet. Sie hat behaarte Blätter, wächst als Staude und bekommt stetig neue Blüten. Die Blütenfarbe ist ein hübsches Rosa bis Violett-Purpur mit dunklen Adern und sie ist eine der ältesten Nutzpflanzen. Früher diente die Wilde Malve nicht nur als Heilpflanze, sondern auch als Brei für Kinder, genaugenommen ihre Früchte. Sie wird aufgrund ihrer Früchte auch Käsepappel genannt. Die Blüten locken außerdem zahlreiche Insekten an.

Stockrosen und Malven: So sehen Stockrosen aus

Im Bauerngarten ist besonders die Stockrose beliebt. Sie wächst im Vergleich zur Wilden Malve nicht kreuz und quer, sondern recht gerade nach oben, wo sich dann die hübschen Blüten befinden. Das macht die Stockrose zu einer platzsparenden, aber überaus dekorativen Pflanze.

Von der Stockrose (Alcea) gibt es sowohl ungefüllte als auch gefüllte Sorten. Schöne Stockrosen sind etwa:

Die Auswahl dient als Beispiel, wie verschieden Stockrosen aussehen und wachsen können. Wer es minimalistisch mag, greift zu ungefüllten Sorten und hilft damit auch Insekten. Die Gefüllten erinnern teils auch an echte Rosen und machen richtig platziert definitiv Eindruck.

Stockrosen und Malven: So sehen Malven aus

Optisch sind Stockrosen und Malven kaum zu unterscheiden, vor allem wenn sie nicht blühen, verlassen Sie sich daher auf die Beschreibung. Denn abgesehen von der Wilden Malve ähneln sie sich alle.

Bei den Malven gibt es beispielsweise folgende zur Auswahl:

Darüber hinaus beinhalten die etwa 30 Arten noch diverse Strauchpappeln und einige mehr. Malven wirken im Gegensatz zu Stockrosen (die Schönmalve ausgenommen) eher unauffällig und minimalistisch. Sie sind auch oft in Saatmischungen für Bienen enthalten.

Egal ob Stockrose oder Malve: All diese Blumen verwandeln den Garten in den Sommermonaten in ein wahres Blütenmeer, denn sie blühen immer wieder neu und vor allem recht lange. Stockrosen sind die ideale Beeteinfassung oder Bepflanzung für den Hauseingang und Bauerngarten.

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