1. 24garten
  2. Mein Garten
  3. Gärtnern

Stauden-Rückschnitt: Deshalb sollten Sie im März noch damit warten

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Franziska Irrgeher

Nach dem Winter sieht der Garten meist unordentlich aus, vor allem Stauden werden dann oft schon im März zurückgeschnitten. Sie sollten damit aber besser noch warten.

Leipzig – Im März erwacht der Garten langsam aus der Winterruhe, die Bäume treiben aus, erste Blumen blühen und Gärtnerinnen und Gärtner juckt es in den Fingern. Rückschnitt ist im Frühjahr zwar eine gute Idee, aber nicht immer sofort.

Stauden-Rückschnitt: Deshalb sollten Sie im März noch damit warten

Größere Fällaktionen und starke Rückschnitte sind aufgrund der Brutzeit der Vögel ab März ohnehin verboten. Kleinere Formschnitte dagegen bleiben erlaubt. Rosen können ab der Blütezeit der Forsythie geschnitten werden, die erste Rasenpflege des Jahres steht dann ebenfalls an. Aber was ist mit den Stauden, sofern diese nicht im Herbst geschnitten wurden? Schneiden Sie sie besser noch nicht.

Denn momentan überwintern in den Stauden noch einige Insekten. Daher ist Vorsicht geboten: Wenn Sie Ihre Stauden jetzt schneiden, sollten die Stängel und Blüten nicht weggeworfen werden. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) rät dazu, sie entweder als Haufen liegenzulassen oder aufzuhängen. So haben die Tiere noch ihr Winterquartier und Gärtnerinnen und Gärtner ihre Ordnung.

Stauden-Rückschnitt: Wann ein guter Zeitpunkt ist und wie es geht

Damit die Stauden aber das restliche Jahr über dennoch hübsch aussehen, ist irgendwann durchaus ein Rückschnitt nötig. Manche Stauden profitieren von einem Rückschnitt im Herbst, andere benötigen den nicht.

Wann und wie Sie Stauden schneiden sollten:

Wenn es warm genug ist, fliegen die ersten Insekten schon ab März zahlreich, da aber immer noch starke Temperaturschwankungen auftreten können, sollten Sie den Rat des MDR befolgen und die abgeschnittenen Stängel und Pflanzenteile lieber irgendwo als Rückzugsort liegen lassen.

Auch interessant