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Spindelmäher: Das sind die Vor- und Nachteile

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Von: Franziska Irrgeher

Spindelmäher sind handbetriebene Rasenmäher und bei einigen Gartenfans überaus beliebt. Doch neben den Vorteilen haben die Geräte auch so manchen Nachteil.

München – Spindelmäher können sich gut für kleinere Gärten eignen. Normalerweise haben die Geräte keinen Motor, doch auch diese Option gibt es natürlich. Rasenfans können ihr Gras mit einem Spindelmäher schonend und ordentlich schneiden. Doch die Rasenmäher eignen sich nicht für jeden Garten.

Spindelmäher: Das sind die Vor- und Nachteile

Rasenpflege im Sommer ist fast schon eine Passion vieler Menschen. Das heimische Grün sollte bestenfalls eine schön satte Farbe haben, keine braunen Stellen aufweisen und auf passender Höhe geschnitten sein. Das geht nur mit viel Pflege, der richtigen Methode beim Rasenmähen, etwas Dünger und Wasser und mit gelegentlichem Vertikutieren oder Aerifizieren.

An Rasenmähern gibt es eine schier endlose Auswahl, akkubetrieben, mit Kabel, mit Benzin oder gar als Mähroboter. Ein eher unbeachtetes Dasein fristet oft der Spindelmäher, dabei eignet er sich für einige Gärten ziemlich gut.

Zu sehen ist ein Spindelmäher mit roter Spindel und hellblauem Gehäuse auf einer Rasenfläche (Symbolbild).
Spindelmäher eignen sich gut für englischen Rasen (Symbolbild). © imagebroker / lenz / Imago

Spindelmäher: Die Vorteile

Spindelmäher sind Rasenmäher, die zum Schnitt eine messerbesetzte Spindel nutzen. Bei vielen gängigen Rasenmähern sind dagegen drehbare Messer verbaut, die das Gras entweder abschneiden oder abschlagen. Ein Spindelmäher kann also durchaus eine schonende Methode des Mähens sein. Spindelmäher sind im Gegensatz zu Sichelmähern präziser. Sie haben waagrechte Messerspindeln, die rotieren, also vier bis sechs in sich gebogene Klingen. Der Schnitt ähnelt etwas dem mit einer Schere, nur berühren sich die Klingen beim Spindelmäher nicht. Schiebt man den Spindelmäher, dreht sich die Spindel an einer feststehenden Gegenklinge vorbei.

Nun wissen Gartenfans ohnehin, wie wichtig glatte Schnittkanten bei Pflanzen sind, denn sie verhindern Krankheiten und weitere Probleme für die Pflanze. Bei Gras sieht das nicht anders aus. Mit normalen Sichelmähern können durch das Abschlagen der Halme ausgefranste Stellen entstehen. Spindelmäher dagegen schneiden das Gras präzise und die Wunde heilt schneller. Das kann den Rasen auch in der Farbe optisch sehr aufwerten.

Doch Spindelmäher haben noch weitere Vorteile:

Doch mit diesen Vorteilen hängen gewissermaßen auch die Nachteile zusammen. Denn ganz so ideal ist ein Spindelmäher leider nicht immer.

Spindelmäher: Die Nachteile

Das wohl größte Problem von Spindelmähern ist, dass sie meist mit hohem Gras so gar nicht zurechtkommen. Das bedeutet konsequentes und regelmäßiges Mähen und schließt Blumenwiesen im Rasen aus. Die würde der Spindelmäher irgendwann nicht mehr packen. Doch es gibt noch ein paar andere Nachteile:

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass Spindelmäher für kleinere Flächen mit Zierrasen gut geeignet sind, für Naturgärten oder Hanglagen würden wir sie eher nicht empfehlen. Natürlich kann das aber jeder für sich ausprobieren. Spindelmäher mit Motor kommen oft auch auf Golfplätzen zum Einsatz. Wer englischen Rasen möchte, ist beim Spindelmäher also genau richtig.

Grundsätzlich kann übrigens nasser Rasen auch gemäht werden, kann dann aber an den Messern kleben. Nach heftigen Regenfällen sollte der Rasen aber lieber nicht betreten werden*. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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