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Schirmtanne: Die schöne Alternative zu gewöhnlichen Nadelbäumen

Erstellt:

Von: Joana Lück

Nahafnahme der Nadeln und Zapfen einer Schirmtanne. (Symbolbild)
Die Schirmtanne ist im südlichen und mittleren Japan heimisch. (Symbolbild) © Stock&people/Imago

Dass Tanne nicht gleich Tanne ist, beweist die Schirmtanne. Das aus Japan stammende Gewächs besticht durch seine Kegelform und die schirmförmig angeordneten Nadeln.

München – Klassische Tannen wie die Weißtanne sind nicht gerade die optimale Gartenbepflanzung, außer man verfügt über ein waldnahes, großes Grundstück. Aber es gibt auch noch andere Gruppen in der Gattung der Koniferen. Die Schirmtanne zählt mit ihren schuppenförmigen Blättern auch zu den Nadelgehölzen, hat aber einige Vorteile gegenüber Fichte, Tanne oder Kiefer.

Schirmtanne: Die schöne Alternative zu gewöhnlichen Nadelbäumen

Die Schirmtanne ist ein immergrüner Baum, der trotz des Namens keine richtige Tanne ist. Stattdessen ist sie die einzige Art der Familie der Schirmtannengewächse (Sciadopityaceae) innerhalb der Ordnung der Kiefernartigen (Coniferales). Anstatt Nadeln hat sie nadelförmige Laubblätter. Weitere Merkmale der Schirmtanne sind:

Eine kleine Schirmtanne im Blumenbeet. (Symbolbild)
Die Schirmtanne erreicht oft nur eine Größe von zwei Metern. (Symbolbild) © Stock&people/Imago

Da die Tannenhöhe sich meist zwischen vier und sechs Metern ansiedelt, eignet sich das langsam wachsende Prachtstück wunderbar für heimische Gärten. Auch ist sie an Weihnachten eine exotische Alternative zur klassischen Nordmanntanne*, da sie über abgerundete Blätter verfügt und so nicht sticht. Allerdings sollte man es mit Baumschmuck nicht übertreiben, da die Äste eher filigran sind.

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Schirmtanne: So pflegt man sie

Die Schirmtanne mag es halbschattig bis schattig, liebt einen leicht feuchten, nährstoffreichen sowie kalkfreien Boden und lässt sich gut mit Bodendeckern wie Efeu oder Dickmännchen kombinieren, die somit auch die flach liegenden Wurzeln vor Sonne schützen. Als Heckenpflanze ist sie mit ihrer kegelförmigen Statur, die nach oben schlanker wird, nur bedingt geeignet. Sie braucht im Grunde keinen Schnitt und behält im Laufe der Zeit ihre Grundstruktur. In unserem Klima haben Schirmtannen oft keine Zapfen oder wenn, dann erst ab dem 25. Lebensjahr. Die Konifere ist winterhart, reagiert zeitweise aber empfindlich auf Spätfrost im Frühling. Sie sollte regelmäßig gegossen werden, denn sonst drohen gelbe Blätter.*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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