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Rosmarin überwintern: Mit diesem Trick kann er auch bei Minusgraden lange draußen bleiben

  • Jasmin Pospiech
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Den Herbst über kann Rosmarin ruhig draußen stehen bleiben. Doch wenn der erste Frost bevorsteht, sollte er ins Warme geholt werden. Eigentlich. Doch mit einem Trick können Sie das umgehen.

München – Rosmarin ist gar nicht so ein empfindliches Kraut, wie viele denken. Im Gegenteil. Der immergrüne Halbstrauch kann noch weit in den Winter draußen auf der Terrasse bleiben. Im Gegensatz zu anderen Pflanzen darf der Rosmarin, auch wenn es kalt ist, Wind und Wetter trotzen.

Rosmarin überwintern: Mit diesem Trick kann er auch bei Minusgraden draußen stehen bleiben

Das ist praktisch, schließlich haben viele Hobbygärtner alle Hände voll zu tun, um den eigenen Garten auf den Winter vorzubereiten. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Rosmarin - so lange es frostfrei oder nur knapp unter Null ist -, draußen am besten klarkommt“, sagt die holsteinische Gärtnerin Svenja Schwedtke gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Erst, wenn die Temperaturen unter fünf Grad Celsius fallen und der erste Frost erwartet wird, sollte man die Pflanze besser ins warme Winterquartier bringen. Doch das bloße Hineintragen des Rosmarins reicht nicht aus, auch in seinem Winterquartier braucht er etwas Pflege, um gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen. (Kräuter abseits der Klassiker: Ideen für den Herbst)

Rosmarin überwintern: Dieser Dünger stärkt die Pflanze gegen die Winterkälte

Denn zu warm mag es das Kraut auch wieder nicht, stattdessen sollte es besser so kühl und hell wie möglich sein, meint die Gartenexpertin. Ein unbeheiztes Gartenhaus oder aber auch der Dachboden reichen dafür schon aus.

Doch auf dem Dachboden gilt: Stellen Sie den Rosmarin nicht direkt in die Sonne, etwa unter einem Fenster. Ansonsten erwärmt er sich zu stark. Darüber hinaus sollten Sie ihn ab und an mal gießen, er braucht wegen seines Ursprungs im Mittelmeerraum nur wenig Wasser. (Geranien jetzt winterfest machen: Mit diesem Trick überstehen sie die kalte Jahreszeit)

Was aber tun, wenn man keinen Platz mehr für den Rosmarin in den eigenen vier Wänden hat? Dann können Sie sich mit einem Trick behelfen, damit der Rosmarin auch den Winter über draußen stehen bleiben kann. Das geht ganz einfach, indem sie den Strauch das ganze Jahr über mit Kalidünger düngen.

Dieser enthält den Mineralstoff Kalium, der die Pflanze stärkt und deren Zellen stabiler und robuster gegen die Wintertemperaturen macht. Es bereitet sie somit perfekt auf frostige Wintertage vor – und gibt ihnen die Kraft, diese unbeschadet zu überstehen. (Plastikflasche als Winterschutz: So einfach basteln Sie ihn für Ihre empfindlichen Pflanzen) (Mit Material von dpa)

Rubriklistenbild: © Catherine Waibel/dpa

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