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Rosen verblüht: Diese Pflege steht nach der Blüte an

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Von: Franziska Irrgeher

Rosenblüten sind wunderschön und für viele Gartenfans das Highlight des Jahres. Ist die Rose dann verblüht, steht ein wenig Arbeit an, um der Pflanze wieder neue Kraft zu geben.

München – Die Rose gilt nicht umsonst oft als Königin der Blumen. Sie wirkt elegant, wehrhaft und bildet wunderschöne Blüten. Die machen sich gut im Blumenstrauß, als einzelne Blüte oder können gut konserviert werden. Wenn die Gartenrose dann aber verblüht ist, steht ein wenig Pflege an.

Rosen verblüht: Diese Pflege steht nun bei den schönen Pflanzen an

Rosen blühen entweder ein Mal im Jahr oder mehrmals. Öfterblühende Rosen öffnen dann meist ab August wieder neue Blüten. Die Hauptblütezeit liegt dennoch im Juni und Juli, sodass im Juli schon die ersten Rosen verblüht sind. Das kann im Vergleich zum Blütenmeer davor etwas trist und traurig aussehen, Gartenfans stehen nun zudem vor einer neuen Aufgabe. Denn die Pflanze braucht neue Kraft.

Rosen verblüht: Wildrosen brauchen keinen Rückschnitt

Zunächst sollten Sie wissen, welche Rosen Sie genau im Garten haben. Fans von Naturgärten werden beispielsweise auf ungefüllte Blüten und Hundsrose, Apfelrose, Hechtrose und ähnliche Wildrosen setzen. Die blühen nur ein Mal, locken dabei Insekten an und im Anschluss bilden sich direkt Hagebutten aus. Die können Sie meist schon kurz nach der Blüte erkennen. Gartenfans sollten bei einmalblühenden Wildrosen nicht zur Schere greifen, sondern die Früchte ausreifen lassen. Maximal ist Auslichten nötig. Davon profitiert die Tierwelt, Hagebutten sind aber auch in der Küche verwendbar und überaus gesund.

Etwas in Form bringen sollten Sie allerdings einmalblühende Strauchrosen. Ramblerrosen oder Kaskadenrosen brauchen einen etwas spezielleren Schnitt, den Sie sich bestenfalls beim Kauf zeigen lassen. Es ist wichtig, die richtigen Triebe auf die passende Länge zu kappen.

Rosen verblüht: Diese Pflege brauchen öfterblühende Rosen

Anders verhält es sich mit Rosen, die öfter im Jahr Blüten tragen. Edelrosen, Zwergrosen und alle anderen modernen Sorten profitieren von einem Rückschnitt im Sommer, denn er regt neue Blütenbildung an. Das sogenannte Ausputzen ist je nach Größe und Wehrhaftigkeit der Pflanze recht aufwendig, daher können Sie bei besonders verzweigten Bodendeckern auch mal darauf verzichten.

Insgesamt sollten Sie bei öfterblühenden Rosen folgendermaßen schneiden:

Haben Sie dauerblühende Rosen, so sehen Sie den neuen Trieb schon und sollten knapp darüber schneiden. Bestenfalls kontrollieren Sie all Ihre Rosen ohnehin regelmäßig und entfernen Verblühtes sofort. Rosen erholen sich nach dem korrekten Rückschnitt meist gut und blühen bald wieder, meist schon nach rund sechs Wochen. An sich wäre das Weglassen des Rückschnitts kein Drama, dadurch vergreist die Pflanze aber langsam und dünne, lange Triebe sind anfälliger für Windbruch.

Tragen Sie zum Rückschnitt unbedingt dicke Handschuhe. Rosen sind wehrhaft, sofern Sie keine Exemplare ohne Stacheln haben. Die Stacheln können nicht nur zu oberflächlichen Kratzern, sondern auch zu Entzündungen führen.

Neben dem Rückschnitt während der Blüte ist auch eine regelmäßige Düngergabe wichtig, um der Pflanze genügend Kraft zu geben. Stimmt der Standort der Rose*, so werden Sie viele Jahre Freude an ihr haben. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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