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Rosen pflanzen: Deswegen muss die Veredelungsstelle unter die Erde

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Von: Anna Katharina Küsters

Der Oktober eignet sich wunderbar, um Rosen in den Garten zu pflanzen. Ein paar Dinge müssen Gartenfans dabei beachten, damit die Pflanze nicht erfriert.

Rendsburg – Rankende und als Strauch wachsende Rosen verschönern im Sommer mit ihren prächtigen Blüten den Garten und die ungefüllten Sorten bieten direkt noch eine Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten. Wer seinen Rosenstock im Garten noch etwas auffüllen möchte, der macht das am besten im Herbst. Denn der Oktober ist die beste Zeit, um neue Rosen zu pflanzen.

Rosen pflanzen: Deswegen ist jetzt der perfekte Zeitpunkt dafür

Nicht nur die Queen weiß um die Schönheit und die Bedeutung der Rose. Auch viele Gartenfreunde sind der Schönheit dieser Pflanze verfallen und hegen und pflegen ihre Rosen im Garten mit Leidenschaft. Sei es, indem sie mit Bekannten über das richtige Düngen von Rosen fachsimpeln, die Rosen im Kübel mit dem richtigen Winterschutz versehen oder nach der Rosenblüte mit dem richten Rückschnitt der Pflanze helfen*.

Zu sehen ist eine rosafarbene Rose, die auf bunten Blättern liegt (Symbolbild).
Im Herbst ist der perfekte Zeitpunkt gekommen, um Rosen zu pflanzen (Symbolbild). © CSP_georgina198/Imago

Gärtnerinnen und Gärtner, die bisher noch nicht in den Genuss einer Rose im Garten gekommen sind und das ändern wollen oder ihr Rosen-Paradies vergrößern wollen, nutzen dafür am besten den Herbst. Denn vor dem ersten Frost gelingt das Anpflanzen neuer Rosen-Sträucher am besten. Das liegt unter anderem laut der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein daran, dass der Boden noch warm genug zur Wurzelbildung ist und die Pflanzen so vor dem Winter noch gut anwachsen können. Zu beachten ist dabei, dass die neuen Rosen nicht an einem Ort wachsen, wo vorher bereits andere Rosen wuchsen. Dort ist der Boden meist zu ausgelaugt. Das führt dann zu einem geringen Wuchs und wenigen Blüten.

Rosen pflanzen: So gehen Sie vor

Zuerst braucht jede Rosenpflanze natürlich ein entsprechend tiefes Pflanzloch. Beim Ausheben müssen Gartenfans bedenken, dass die Veredlungsstelle der Rosen etwa eine Hand breit unter der Erde liegen muss. Das sichert, dass die Rose im Winter nicht erfriert und aus der geschützten Stelle im Frühjahr neu austreibt. Das Pflanzloch muss also dementsprechend tief sein.

Die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein empfiehlt außerdem, auf Rosensorten zurückzugreifen, die wenig anfällig für Krankheiten und Schädlinge sind. Dazu gehören beispielsweise:

Sternrußtau, Rosenmehltau und Rosenrost sind bei diesen Sorten äußerst selten.

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Der Herbst hat die Besonderheit, dass nun auch wurzelnackte Strauchrosen erhältlich sind. Bei diesen Pflanzen lohnt es sich, die Wurzeln auf etwa 20 Zentimeter einzukürzen und die einzelnen Wurzelstränge vor dem Einpflanzen noch leicht anzuschneiden. Wichtig ist auch, egal ob wurzelnackt oder Containerware, dass die Pflanzen 24 Stunden bevor sie ins Erdloch kommen, in Wasser stehen. So können sich die Rosen richtig vollsaugen und wachsen besser an. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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