1. 24garten
  2. Mein Garten
  3. Gärtnern

Rosen und Lavendel: Deswegen vertragen sich die Pflanzen nicht

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Anna Katharina Küsters

Rosen und Lavendel verstehen sich im Beet überhaupt nicht. Viele Menschen pflanzen sie zwar nebeneinander, doch das ist keine gute Idee.

Oldenburg – Bei der Bepflanzung des Beetes stehen schöne Farbkombinationen der Pflanzen oftmals im Mittelpunkt. Doch nicht immer ist es sinnvoll, sich nur nach der Farbe zu richten. Rosen und Lavendel beispielsweise sind keine perfekten Beetpartner, auch wenn sie oftmals eng beieinanderstehen. Dass sich die Pflanzen nicht sonderlich gut vertragen, hat mehrere Gründe.

Rosen und Lavendel: Deswegen ist die Kombination im Beet keine gute Idee

Ein dunkles Rot und ein strahlendes Blau nebeneinander wirkt wie eine gute Kombination. Die Farben ergänzen sich gut und Rosen sowie Lavendel sind sehr beliebte Pflanzen. Doch Gärtnerinnen und Gärtner sollten sich es besser zweimal überlegen, ob sie die beiden Pflanzen wirklich nebeneinanderstellen wollen. Denn so schön sie nebeneinander aussehen, so wahrscheinlich ist es auch, dass eine der beiden Pflanzen früher oder später eingeht.

Statt Lavendel sollten Pflanzenfans laut der Landwirtschaftskammer Niedersachsen lieber folgende Blumen neben Rosen pflanzen:

Diese Pflanzen trumpfen teilweise ebenfalls mit violetten und blauen Blütenblättern, halten Rosen als Partner aber deutlich besser aus als Lavendel.

Noch mehr spannende Garten-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Rosen und Lavendel: Deswegen sind sie kein gutes Gespann

Lavendel und Rosen haben mehrere Probleme, weswegen sie nicht direkt nebeneinander wachsen sollten. Zum einen haben sie unterschiedliche Ansprüche an den Boden. Rosen brauchen nährstoffreiche, lockere Erde und brauchen ab und an eine frische Brise um die Blätter, damit sich kein Schimmelpilz bilden kann und die Pflanze genug Platz hat, sich auszubreiten. Lavendel hingegen steht lieber an trockenen, kalkreichen Plätzen, an denen am besten kein Wind weht. Über kurz oder lang bekommt also entweder die Rose zu wenig Wasser oder der Lavendel viel zu viel. In beiden Fällen leidet das Wurzelwerk der Pflanze und stirbt irgendwann ab.

Ein anderer Punkt ist der Pflegeaufwand. Lavendel ist eine robuste Pflanze, die wenig Aufmerksamkeit braucht und somit eigentlich auch keinen Dünger. Rosen hingegen brauchen für eine schöne Blüte und einen guten Schutz gegen Krankheiten regelmäßig Dünger. Bekommt Lavendel zu viel Dünger, werden die Sträucher nicht sonderlich alt und verkümmern dann. Die Lavendel-Blüten können Gartenfreunde dann nicht mehr nutzen, um sie zu trocknen und in ein Säckchen zu packen und somit eine Einschlafhilfe zu erhalten*.

Wer aber nicht ganz auf die Kombination aus Rosen und Lavendel verzichten möchte, kann einen kleinen Trick anwenden. Denn mit etwas Abstand vertragen sich auch die beiden Pflanzen. Etwa zwei Meter sollten zwischen ihnen liegen, dann kommen sie sich mit ihren verschiedenen Ansprüchen nicht mehr so stark in die Quere. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant