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Rosen düngen: Deswegen braucht die Pflanze regelmäßig Nährstoffnachschub

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Von: Anna Katharina Küsters

Rosen sind je nach Art recht zimperlich und brauchen viel Aufmerksamkeit. Das richtige Düngen gehört mit dazu, denn sie schlucken viele Nährstoffe.

Veitshöchheim – Wer es geschafft hat, sich einen wohl gepflegten Rosengarten anzulegen, weiß um die Ansprüche der Pflanzen. Denn Rosen sind je nach Sorte empfindlich und anspruchsvoll und brauchen viel Aufmerksamkeit, um ordentlich zu blühen. Neben dem passenden Standort, Rückschnitt und regelmäßigem Gießen spielt auch Düngen dabei eine wichtige Rolle.

Rosen düngen: Diese Nährstoffmischung macht Ihre Blumen glücklich

Rosen lassen sich in zwei große Gruppen unterteilen: Wildrosen und Kulturrosen. Der größte Unterschied zwischen diesen beiden Gruppen ist, dass Wildrosen ungefüllte, meist kleinere Blüten haben, aber eine gute Anlaufstelle für Insekten sind. Kulturrosen sind meist gefüllt und tragen große Blüten. Die gezüchteten Kreuzungen konzentrieren sich eher auf eine schöne Blütenerscheinung, jedoch nicht so sehr auf die Versorgung der Insekten und bilden auch keine Hagebutten aus. Eine gute Mischung von beiden Gruppen im Garten ist daher empfehlenswert.

Bei der Pflege beider Gruppen gibt es einiges zu beachten, auch wenn Wildrosen allgemein als robuster gelten. Grundsätzlich tut es den Pflanzen laut Norddeutschem Rundfunk (NDR) gut, wenn Gartenfans Rosen an einen luftigen und sonnigen Standort setzen. So bilden sich nicht so schnell Pilze. Der beste Pflanzzeitpunkt für Rosen ist im Herbst oder Frühjahr*. Gartenfreunde sollten die Rosen am besten in den frühen Morgenstunden direkt am Wurzelansatz gießen. So verdunstet nicht so viel und die Blätter der Pflanze verbrennen nicht. Lauwarmes Wasser eignet sich dabei am besten. Der eher hohe Wasserbedarf von Rosen ist auch ein Grund, weswegen sie nicht direkt neben Lavendelpflanzen im Beet wachsen sollten.

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Rosen düngen: So gelingt es

Neben dem täglichen Gießen steht zwei Mal im Jahr auch das Düngen der Rosen an. Dabei verweist die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau darauf, dass Rosen einen höheren Stickstoffbedarf haben als andere Ziergehölze. Pro Quadratmeter benötigen Rosen etwa 18 Gramm Stickstoff im Boden. Der Bedarf an Kaliumoxid auf derselben Fläche beträgt 15 Gramm. Beim Düngen müssen Gartenfans also darauf achten, sowohl Stickstoff als auch Kalium einzubauen.

So gelingt das Düngen von Rosen:

Rosenliebhaber, die sich an diese Vorgaben halten, riskieren keine Nährstoffunterversorgung bei ihren Rosen und geben ihnen genug Kraft, sich gegen Schädlinge und Krankheiten zu wehren. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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