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Regentonne leeren: Deswegen sprengt Frost das Auffangbecken

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Von: Jasmin Pospiech

In den nächsten Tagen sinken die Temperaturen noch mal deutlich. Wer bisher den Winter mit voller Regentonne hinter sich gebracht hat, muss diese möglichst schnell leeren.

Leipzig – Der Winter zieht auch im Februar noch mal spürbar übers Land. Überall sinken die Temperaturen deutlich unter null Grad Celsius und Gartenfreunde müssen ihren Garten dementsprechend aufrüsten. Das Leeren der Regentonnen ist dabei unabdingbar.

Regentonne leeren: Darum müssen Sie das Wasser unbedingt vor dem Frost ablassen

Während also manche Sträucher und Gehölze ruhig draußen stehen bleiben und nur einen leichten Winterschutz aus Reisig brauchen, müssen andere mit Folie oder Vlies richtig abgedeckt werden. Wiederum andere sind sehr empfindlich und müssen von Gartenbesitzern ins warme Winterquartier gebracht werden. (Hortensien schneiden: Das ist der richtige Zeitpunkt – und so überstehen sie unbeschadet den Winter)

Doch vor lauter Stress wird gerne mal die Regentonne draußen vergessen. Das fällt dann meist erst auf, wenn sich auf dem Wasser schon eine Eisschicht gebildet hat oder sogar das Fass ausläuft. (Mit diesen fünf Tipps machen Sie Ihren Garten jetzt absolut kindersicher)

Dies passiert aufgrund kleiner Risse, wenn das Regenfass aus Plastik bei Frost platzt. Das ist nicht nur schade, sondern auch unnötig. Schließlich können Sie mit nur ein paar Griffen die Regentonne winterfest machen, damit sie die kalten Monate unbeschadet übersteht. Dazu müssen Sie lediglich das Wasser aus dem Fass ablassen. Und so geht‘s:

Regentonne leeren: Mit diesem kleinen Trick sparen Sie sich viel Zeit und Mühe

Haben Sie eine Regentonne, in der bereits ein Wasserhahn eingelassen ist, ist es ganz einfach. Sie drehen diesen auf und lassen das Wasser aus der Tonne auslaufen. Verfügt Ihre Tonne allerdings über einen Hahn, gibt es einen kleinen Trick, wie der Mitteldeutsche Rundfunk in seinem Service-Magazin „MDR Garten“ oben im Video verrät. (Smart Garden: Automatische Gartenbewässerung, Kosten und bequeme Gadgets)

Anstatt mit einer Gießkanne das Wasser mühevoll und zeitaufwendig abzutragen, nehmen Sie lieber einen Gartenschlauch zur Hand. Je größer sein Durchmesser, desto besser. Dann tauchen Sie ihn in die regenvolle Tonne ein, halten ein Ende des Schlauches zu, bis der Schlauch unter der Wasseroberfläche ist. (Gartengeräte kaufen: Das gehört zur Grundausstattung eines jeden Gärtners)

Das Wasser läuft jetzt aufgrund des Unterdrucks heraus. Das kann eine Weile dauern. Wenn Sie fertig sind, putzen Sie die Regentonne noch einmal von innen und von außen. Abschließend stellen Sie sie an einem überdachten Platz umgedreht hin zum Überwintern.

Kalte Temperaturen bringen Vor- als auch Nachteile. Eine aufgeplatzte Regentonne will sicherlich niemand, möglichst wenig Schädlinge jedoch schon. Denn folgt auf die kalte Zeit eine eher milde, schmuddlige Wetterlage, dann geht es beispielsweise:

an den Kragen. Gartenfreunde haben also allen Grund, sich über die Minusgrade zu freuen.

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