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Rasen vertikutieren: Wächst darin viel Moos, wird es Zeit

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Von: Jasmin Farah

Im Frühling beginnt es, im Garten zu sprießen. Leider oft auch Unkraut. Macht es sich im Rasen breit, hilft es, ihn zu vertikutieren. So gehen Sie vor.

München – Für viele Hausbesitzer steht im Frühjahr wieder die Gartenarbeit an. Dazu gehört auch vielerorts die Rasenpflege. Nach den langen Wintermonaten muss schließlich auch dort wieder alles auf Vordermann gebracht werden. Mähen, düngen und Unkraut entfernen gehören dazu. Je nachdem, wie es Ihrem Rasen gerade geht, ist die Reihenfolge, wie Sie ihn wieder in Schuss bringen, anders. Manche Schritte braucht es gar nicht oder nur dann, wenn es wirklich nötig ist. Dazu zählt auch das Vertikutieren.

Rasen vertikutieren: Wächst darin viel Moos, wird es Zeit

Einige Gartenfreunde glauben, dass es ein Muss ist. Doch das stimmt nicht ganz. Tatsächlich kann es sein, dass der Rasen nach dem Vertikutieren noch zerrupfter als vorher aussieht. Die Messer oder Schneideblätter des Vertikutierers ritzen dabei einige Millimeter tief in die Grasnarbe ein, um abgestorbene Pflanzenreste, Unkraut und Moos zu entfernen und den Rasen zu belüften.

Ein älterer Mann pflegt seinen Rasen. (Symbolbild)
Den Rasen zu vertikutieren ist nur sinnvoll, wenn er von Unkraut und Moos befallen ist. (Symbolbild) © Ute Grabowsky/Imago

Je nachdem, welches Gerät Sie verwenden, zieht der Vertikutierer hierbei nach dem Einritzen die unerwünschten Pflanzenteile heraus und befördert sie anschließend in den Fangkorb. Ist keiner vorhanden, muss der Rest am Ende mit einer Harke von der Rasenfläche entfernt werden. In den Lücken können sich neue Grashalme bilden und der Rasen kann besser gedeihen.

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Rasen vertikutieren: Nach Regen lieber ein paar Tage warten

Das gilt besonders dann, wenn sich Unkraut wie Gundermann oder Moos im Rasen breit gemacht haben. Lässt man es im Rasen hingegen weiter wachsen, kann die Aufnahme von Wasser sowie die Qualität des Bodens auf Dauer beeinträchtigt werden und Graswurzeln erhalten weniger Sauerstoff. Zudem fällt es ihnen zunehmend schwerer, genügend Nährstoffe aufzunehmen. Dadurch wird auch die Rasenfläche langfristig in Mitleidenschaft gezogen. Das Vertikutieren bzw. die Belüftung des Rasens sorgt hingegen für Abhilfe.

Doch Vorsicht: Hat es zuvor mehrere Tage geregnet, sollten Sie mit dem Vertikutieren besser noch warten. Denn ist der Rasen noch nass oder feucht, kann es sein, dass die komplette Grasnarbe bei dem Vorgang herausgezogen wird und dadurch unschöne Lücken hinterlässt. Wer hingegen seinen Rasen richtig pflegt, wird mit einem dicken, saftigen Rasenteppich im heimischen Grün belohnt. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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