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Pfingstrosen überwintern: So wichtig ist bei der Pflanze ein Schneeschutz

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Von: Anna Katharina Küsters

Zu sehen ist eine blonde Frau, die hinter einem Strauch pink blühender Strauch-Pfingstrosen sitzt (Symbolbild).
Damit Strauch-Pfingstrosen auch in der nächsten Saison so blühen, braucht es einen Winterschutz (Symbolbild). © ME Lukashevich/Imago

Pfingstrosen sind eigentlich nicht zimperlich, wenn es um niedrige Temperaturen geht. Doch gerade Strauch-Pfingstrosen brauchen im Herbst Hilfe.

Leipzig – Die Blüte der Pfingstrose ist in vielen Gärten ein Highlight des Gartenjahres. Damit die Blüte jedes Jahr aufs Neue so beeindrucken kann, braucht die Pflanze jedoch das gesamte Jahr über die richtige Pflege. Dazu gehört es auch, sie auf eventuellen Schneefall vorzubereiten. Kälte macht der Pfingstrose nichts aus, Schnee kann den Strauchartigen unter ihnen jedoch schnell zum Verhängnis werden.

Pfingstrosen überwintern: So schützen Sie die schöne Pflanze

Die Pfingstrose, botanisch Paeonia, stammt ursprünglich aus suptropischen Gegenden in Südeuropa, Kleinasien, Kaukasien und Ostasien. Da viele Pfingstrosenarten in Bergregionen vorkommen, kommen sie auch gut mit niedrigen und sogar frostigen Temperaturen klar. Unterscheiden müssen Gartenfreunde zwischen Stauden-Pfingstrosen und Strauch-Pfingstrosen. Das ist nicht nur entscheidend für die Pflege im Sommer, sondern auch im Winter.

Stauden-Pfingstrosen sind beispielsweise in Gärten hierzulande laut Mitteldeutschem Rundfunk (MDR) deutlich verbreiteter als Strauch-Pfingstrosen. Stauden-Pfingstrosen sind den Menschen in Europa bereits im Mittelalter bekannt gewesen und ziehen sich im Winter vollständig in die Erde zurück. Das bedeutet, dass dort keine extra Winter-Pflege nötig ist. Einzig das Laub müssen Gartenfans im Herbst abschneiden. Strauch-Pfingstrosen hingegen bewahren ihr Gehölz oberirdisch und brauchen keinen Rückschnitt im Herbst. Sie reagieren recht empfindlich auf Feuchtigkeit, sollten also an einem eher geschützten Ort wachsen.

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Pfingstrosen überwintern: Strauch-Pfingstrose braucht Hilfe

Im Mittelpunkt sollte beim Winterschutz also die Strauch-Pfingstrose stehen, nicht die Stauden-Pfingstrose. Ihr Gehölz verträgt zwar Frost, ist bei niedrigen Temperaturen jedoch sehr Bruch-anfällig. Das heißt auch, dass eine dicke Schneedecke den Pflanzen schnell schaden kann, denn unter dem Gewicht des Schnees brechen die Äste der Pflanze ähnlich wie auch bei morschen Bäumen schnell*. Um ihre Strauch-Pfingstrosen zu schützen, gehen Gärtnerinnen und Gärtner deswegen wie folgt vor:

Auch junge Pflanzen brauchen etwas Schutz vor dem ersten Winter. Haben Gärtnerinnen und Gärtner den Herbst genutzt und eine neue Strauch-Pfingstrose in den Boden gesetzt, braucht der Wurzelbereich im ersten Jahr noch eine schützende Schicht aus Laub. Wichtig dabei ist, dass Pflanzenfans diese Schutzschicht im Frühjahr zeitig wieder entfernen, da die Strauch-Pfingstrose sonst zu früh treibt. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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