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Schneckenschutz selbst bauen: So halten Sie die gefräßigen Tiere vom Gemüsebeet fern

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Von: Jasmin Pospiech

Nacktschnecken gelten als gefräßige Schädlinge im Garten und werden schnell zur Plage fürs Obst- und Gemüsebeet. Mit einem Schneckenschutz ist damit Schluss.

München – Die einen finden sie eklig, die anderen essen sie sogar, Hobbygärtner sind sie ein Dorn im Auge: Nacktschnecken. Vor allem letztere sind entnervt, wenn die Schädlinge in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in Horden über die Blumen und das frisch angepflanzte Gemüse im Gartenbeet herfallen.

Die Schleimer kommen bevorzugt, wenn das Wetter feucht ist und haben dann ordentlich Appetit. Um die Nacktschnecken abzuwehren, hilft ein Schneckenschutz. Den können Sie sich selbst bauen und sparen dabei sogar Geld.

Schneckenschutz selbst bauen: So halten Sie die gefräßigen Tiere von Ihrem Gemüsebeet fern

Dazu haben Sie mehrere Möglichkeiten: Entweder Sie bringen Kalk oder Sägespäne um die Beete aus, um so die gefräßigen Tiere fernzuhalten oder Sie stellen Salatfallen auf. Ansonsten können Sie auch natürliche Fressfeinde wie Fadenwürmer oder Laufenten im Beet aussetzen oder Ungeziefervernichtungsmittel wie Schneckenkorn ausstreuen.

Eine weitere Alternative ist ein Schutzzaun gegen die Nacktschnecken. Das bringt viele Vorteile mit sich: Einerseits ist das Einzäunen von Gemüsebeeten praktisch, da die Weichtiere so am einfachsten und am umweltfreundlichsten ferngehalten werden können. Solch ein Schutzzaun lässt sich im Baumarkt erwerben oder sie bauen ihn aus Kunststoff und/oder Stahl einfach selbst.

Schneckenschutz: So bauen Sie einen Zaun aus Kunststoff ganz einfach selbst

Ersteres ist kostengünstiger, weshalb dieses Material auch besonders beliebt ist. Der Nachteil: Oftmals ist solch eine Konstruktion nicht besonders langlebig. Entscheiden Sie sich hierfür, sollten Sie zuerst Ihr Beet absuchen, ob Sie darum und darin bereits ein paar Schnecken verstecken. Entfernen Sie diese und nehmen Sie die Kunststoffbahnen zur Hand. Stecken Sie das jeweilige Gelände damit ab.

Achten Sie darauf, dass Sie den Zaun tief in den Boden bringen (etwa zehn Zentimeter), damit er auch stabil steht. Dazu stechen Sie mit dem Spaten die entsprechende Rille in den Boden. (Feuerstelle im Garten selbst bauen: Dieses Werkzeug brauchen Sie – und so gehen Sie Schritt für Schritt vor)

Anschließend setzen Sie den Zaun ein. Am besten ist es, wenn er etwa 15 Zentimeter aus dem Boden herausragt, damit Sie sichergehen, dass die Schnecken nicht darüber kommen.

An den Eckverbindungen müssen Sie die Kunststoffbahnen dementsprechend knicken, damit die Übergänge lückenlos sind. Zudem sollten Sie darauf achten, dass der Zaun auch genügend Abstand zu den Pflanzen im und um das Beet herum hat. Der Grund hierfür: Ansonsten kann es sein, dass sich Schnecken über überhängende Blätter oder Äste einen Weg ins Beetinnere bahnen.

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