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Mulchmähen: So ersparen Sie sich das Düngen

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Von: Anna Katharina Küsters

Zu sehen ist eine Rasenfläche auf der zwei Rasenmäher stehen. Davor steht auf einem Holztisch eine Plastiktüte gefüllt mit Rasenrückschnitt (Symbolbild).
Beim Mulchmähen bleibt der Rückschnitt einfach liegen (Symbolbild). © IMAGO / Panthermedia

Gartenfreunde, die über den Kauf eines Rasenmähers nachdenken, sollten sich auch mit dem Mulchmäher beschäftigen. Denn das Gerät düngt die Rasenfläche direkt mit.

München – Im Frühjahr wächst die To-do-Liste an Gartenarbeiten stetig an. Wer einen gepflegten und dichten Rasen haben möchte, muss früh mit dem Rasenmähen, Vertikutieren und Düngen beginnen. Damit nicht allzu viel Zeit in die intensive Rasenpflege fließt, können sich Gartenfreunde am sogenannten Mulchmähen versuchen. Das spart Zeit und vor allem Geld, welches dann nicht mehr in extra gekauften Dünger fließt.

Mulchmähen: So verhilft es Ihnen zu einer dichten Rasenfläche

Eine dichte Rasendecke ohne Pilze oder Unkraut beziehungsweise Beikraut ist der Traum vieler Gärtnerinnen und Gärtner. Haben Gartenfreunde beim Kauf von Rasensaatgut die richtige Wahl getroffen, wachsen die Halme bei warmem Wetter schnell heran und schon bald können sie die grüne Fläche mähen und vertikutieren. Auch das Düngen ist bei der Rasenpflege nicht zu unterschätzen. Diese Prozedur können sich Gärtnerinnen und Gärtner aber auch vereinfachen, indem sie sich für das Mulchmähen entscheiden.

Beim Mulchmähen nutzen Pflanzenfans keinen Auffangkorb am Rasenmäher. Das bedeutet, dass die abgeschnittenen Grashalme direkt auf den Rasen zurückfallen. Damit die Halmstückchen besonders klein gehäckselt sind, wenn sie auf die Grasnarbe fallen, gibt es besondere Geräte, die sogenannten Mulchmäher. Mit herkömmlichen Rasenmähern funktioniert die Methode meist nicht so gut, da die Halmstücke noch zu groß sind und dem wachsenden Gras dann Luft und Licht nehmen. Auch sollte mit nassem Gras nicht gemulcht werden.

Mulchmähen: Das verursacht die besondere Methode

Beim Mulchmähen müssen Gartenfreunde ein paar Dinge beachten. So ist es wichtig, immer nur etwa ein Drittel der Halmlänge abzuschneiden, denn sonst setzt die Menge an Schnittgut dem vorhandenen Rasen zu sehr zu. Das bedeutet aber auch, dass Gärtnerinnen und Gärtner öfter den Rasen mähen müssen als mit einem herkömmlichen Rasenmäher. Das erste Mal im Jahr zum Einsatz kommen darf der Mulchmäher, wenn das Gras eine Länge von sieben bis acht Zentimetern erreicht hat*. Es sollte trockenes, warmes Wetter sein, sonst verklumpt das nasse Gras und kann sich nicht ordentlich über der Rasenfläche verteilen.

Wer sich für einen Mulchmäher entscheidet, spart definitiv Zeit. Denn sowohl das Düngen des Rasens entfällt als auch das aufwendige Harken nach dem Mähen. Außerdem bringt die Methode folgende Vorteile mit sich:

Wenn eine Rasenfläche weniger Rasenfilz beinhaltet, fällt auch das Vertikutieren weg. Außerdem entfällt das lästige Leeren und Saubermachen des Fangkorbs. Einzig die Anschaffung eines speziellen Mulchmähers ist nicht ganz kostengünstig. Gartenfreunde müssen sich also vorher gut die Vor- und Nachteile dieser Methode überlegen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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