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Miniteich anlegen: Deswegen ist eine Wasserstelle im Garten so wichtig

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Von: Anna Katharina Küsters

Ein Miniteich verschönert nicht nur den Garten, er bietet vielen Lebewesen auch eine wichtige Wasserstelle. So leicht lässt er sich selbst anlegen.

Hamburg – Wer ein Umfeld schaffen möchte, das Mensch und Tier sowie Pflanzen gleichermaßen Raum, Nahrung und Erholung bietet, der ist mit einem naturnahen Garten sehr gut beraten. In diesen gehört auch auf jeden Fall eine Wasserstelle, denn sonst fehlt ein wichtiges Element, um das ökologische Gleichgewicht zu wahren. Außerdem bietet ein Teich noch mal völlig neue Optionen, sich in der Pflanzenwelt auszuprobieren. Ist nicht viel Platz im Garten oder soll nur ein kleiner Ort zur Wasserstelle werden, bieten sich Miniteiche an. Die lassen sich leicht anlegen und bepflanzen.

Miniteich anlegen: Dieses Exemplar passt mit Sicherheit in jeden Garten

Ein Teich kann sich bei richtiger Pflege zum zentralen Punkt des Gartens entwickeln. Ein Teich bietet nicht nur Tieren Wasser und Lebensraum*, sondern auch vielen Pflanzen, die sonst im Garten nicht leben würden, wie zum Beispiel die Seerose oder der Froschbiss. Gärtnerinnen und Gärtner, die entweder wenig Zeit für intensive Teichpflege oder einen recht kleinen Garten haben, setzen am besten auf einen sogenannten Miniteich. Laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) hat dieser noch den Vorteil, dass er je nach Vorliebe auch ein Deko-Element im Garten sein kann.

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Miniteich anlegen: Material und Aufbau

Laut dem NDR eignen sich besonders folgende Gefäße als Grundlage eines Miniteichs:

Am besten eignet sich wohl das durchgeschnittene Weinfass, da sich im Holz noch Gerbsäure befindet. Sie dämmt Algenbildung ein. Alle drei Gefäße sind in der Regel im Fachgartenhandel erhältlich. Haben Gartenfreunde ein Gefäß gefunden, das noch nicht wasserdicht ist, kleiden sie es einfach mit wasserdichter Folie aus und schon ist die Grundlage für den Miniteich geschaffen.

Das Thema Algenbildung ist bei einem Miniteich besonders zu beachten. Laut dem NDR erwärmt sich das Wasser in dem eher kleinen Gefäß schneller als in einem großen Teich, sodass die Algen beste Bedingungen vorfinden, um sich zu vermehren. Deswegen muss der Miniteich nicht nur halbschattig stehen und etwa sieben Stunden Sonne pro Tag abbekommen. Sondern auch die Bepflanzung muss passen.

Miniteich anlegen: Pflanzen für den Miniteich

Dafür eignen sich laut NDR beispielsweise Unterwasserpflanzen wie Wasserfeder und Wasserpest besonders gut. Beim Kauf von Wasserpflanzen müssen Gartenfreunde zu klein bleibenden Exemplaren greifen, denn üppige Pflanzen wie Seerosen brauchen eine bestimmte Wassertiefe, um zu überleben.

Pflanzen, die im Miniteich gut wachsen, sind zum Beispiel:

Gärtnerinnen und Gärtner kaufen sich am besten kleine Pflanzkörbe und setzen die Wasserpflanzen dort ein. Dann platzieren sie die Körbe wie gewünscht im Miniteich. Wer etwas mit Höhenunterschieden oder Dekorations-Elementen spielen möchte, kann im Teich auch Backsteine oder andere Steine aufstapeln und die Pflanzkörbe darauf und drumherum setzen. Als Letztes füllen Gartenfans den Teich laut NDR am besten mit Regenwasser, da so ein leicht saures Wasser garantiert ist. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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