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Mahonie: So gut duftet die Pflanze in Ihrem Garten im Winter

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Von: Anna Katharina Küsters

Zu sehen ist ein Beerenbündel der Mahonie (Symbolbild).
Im Herbst trägt die Mahonie pralle, blaue Beeren (Symbolbild). © Helmut Meyer zur Capellen/Imago

Die Mahonie zieht im Garten die Blicke auf sich, sowohl im Sommer als auch im Herbst und Winter. Zudem betört sie Gartenfans mit ihrem zarten Duft.

Hamburg – Im Winter hat der Garten meistens nicht viel Grün zu bieten. Doch wer gut plant und sich die richtigen Pflanzen in den Garten setzt, der hat auch in der kalten Jahreszeit noch viel zu entdecken. Die Mahonie beispielsweise verliert auch bei Minustemperaturen ihre Blätter nicht und überzeugt im Sommer mit einer intensiven Blüte sowie mit blauen Beeren im Herbst. Ein absoluter Pluspunkt der Mahonie ist zudem ihr Duft.

Mahonie: So gut duftet die Pflanze in Ihrem Garten im Winter

Die immergrünen Blätter der Mahonie sind leicht mit denen des Ilex alias der Stechpalme zu verwechseln. Sie haben eine glänzende Oberfläche und sind an den Rändern spitz gezackt. Sind die Blätter noch jung oder treiben sie nach einem strengen Frost aus, überraschen sie Gartenfreunde oft auch mit einer dunklen Färbung. Klar zu unterscheiden sind Mahonie und Ilex aber an ihren Blüten und Beeren. Die Mahonie gehört zu den Frühblühern und ist von April bis Mai über und über mit knallgelben Blüten überzogen. Das freut besonders Bienen und andere Insekten, die zu dieser Jahreszeit gewöhnlich noch nicht so viele Nahrungsquellen haben. Nicht nur die gelbe Farbe lockt die Tiere an, sondern auch ihr leichter Honigduft. Den erschnuppern auch Gärtnerinnen und Gärtner leicht und können sich dann gewiss sein, dass der Frühling Einzug gehalten hat. Die Blüten des Ilex hingegen sind rosa und weiß.

Besonders an der Mahonie sind auch ihre Beeren. Ab August bilden sich viele blaue bis dunkelblaue Früchte an den Ästen der Mahonie, die ebenfalls Tieren eine willkommene Nahrungsquelle sind. Daneben sind sie aber auch eine gute Grundlage für Gelees oder Marmeladen, aber auch Likör und Wein. Im Winter behält die Mahonie dann ihre grünen Blätter und sieht, überzogen mit Frost, besonders schön aus im sonst eher kahlen Garten. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) weist jedoch darauf hin, dass auch die Mahonie eine nicht heimische Pflanze ist und heimische Hecken und Sträucher Tieren oftmals noch mehr Nutzen bringen.

Zu sehen ist ein mit Raureif überzogenes Blatt der Mahonie (Symbolbild).
Die Mahonie verliert ihre Blätter im Winter nicht (Symbolbild). © francovolpato/Imago

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Mahonie: So wächst sie am besten

Wer sich den schönen Strauch in den Garten pflanzen möchte, macht das am besten im Herbst oder Frühjahr. Ein halbschattiger, geschützter Platz für die Mahonie ist am besten, besondere Ansprüche an den Boden hat sie nicht. Bei der Pflanzung hilft es dem Strauch, wenn ins Pflanzloch etwas Hornspäne beigemischt werden. Wie fast jeder Strauch freut sich die Mahonie über einen regelmäßigen Rückschnitt, um nicht von innen heraus zu verkahlen. Am besten machen Gartenfreunde diesen Eingriff im Frühjahr.

Bei der Sortenauswahl gibt es eine Menge Optionen. Die bekanntesten Mahonien-Sorten sind laut dem Heimwerkermarkt OBI:

Sie unterscheiden sich beispielsweise in Größe, Pflanzenkrankheitsresistenz und eine intensive Herbstfärbung der Blätter.

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